Mit den Programmen und Modulen der 3DZ Lenticular Suite können Sie auf vielfältige
Weise normale 2D Einzelbilder in überzeugendes 3D konvertieren. In den meisten
aller Fälle ist diese 2Dzu3D Konvertierung auch tatsächlich das Mittel der Wahl,
um schnell und preisgünstig das vom Kunden gewünschte Resultat zu erreichen.
Die Königsklasse der 3D Bilder entsteht aber aus "echten" Foto-
oder Rendering- Sequenzen.
Vorausgeschickt
Ein 3D Lenticularbild besteht aus einer Sequenz von Einzelbildern.
- Mindestens 6 Frames sind erforderlich.
-
Maximal 40 sind bei Einsatz gängiger
Drucktechniken in Großformaten möglich.
-
15 bis 20 Frames sind Standard im Offsetdruck.
Aufnahmetechnik
Ein typischer Weg die Quellbild-Sequenz zu erzeugen ist:
- Stellen Sie eine Kamera auf ein Stativ.
- Stellen Sie das zu fotografierende Objekt auf einen Drehteller davor.
- Machen Sie Aufnahme Nummer 1
- Drehen Sie den Teller um 1 Grad im
Uhrzeigersinn.
- Machen Sie Aufnahme Nummer 2
- Drehen und fotografieren Sie 15 solcher Schritte.
Dieses Verfahren erfüllt alle Bedingungen, die an 3D Bildsequenzen für Lenticular zu stellen sind, trotzdem ist es nicht optimal, weil sich das Objekt vor der Kamera dreht. Diese Drehung
überlagert das 3D Bild mit einer Animation, die man - je nach Motiv - im gedruckten Bild anschließend möglicherweise störend wahrnimmt.
Ein
alternatives - und besseres - Verfahren ist:
Setzen Sie Ihre Kamera links auf eine ca. 40cm lange Schiene und schieben Sie sie von Aufnahme zu Aufnahme schrittweise nach rechts.
Die Kamera schaut dabei immer geradeaus, rechtwinklig zur Schiene. Der Nachteil dieser Technik ist, dass Sie anschließend nur eine Schnittmenge aller Bilder fürs Lenticularbild benutzen
können (lesen Sie hier mehr dazu). Der eindeutige Vorteil ist aber, dass auf diese Weise erzeugte 3D Lenticular Bilder absolut stabil und angenehm anzuschauen sind. Wir machen alle 3D Bilder auf diese Weise. Sowohl real fotografiert als auch mit virtueller Kamera gerendert.
Der richtige Abstand von Schuss zu Schuss ist von vielen Faktoren
abhängig.
Verwendeter Linsentyp, beabsichtigte Druckgröße, Brennweite der Optik, Nähe zum Objekt, Größe des Objektes,
all das - und mehr - muss berücksichtigt werden.
Generelle Regel ist, dass "je näher Sie dran sind", umso kleiner der Abstand
zwischen zwei Aufnahmen
sein muss. Für ein Portrait mit 35 mm Brennweite fotografiert wäre
ein Step zu Step Abstand
von 2 cm
auf einer 40 cm breiten Schiene für ein 40LPI-3D-Platte, 40cm x 50cm großes, 3D Lenticularbild eine gute Ausgangsbasis. Von diesem Datensatz könnte man auch Postkartengrößen auf 62 LPI, 42° Linsenrasterfolie machen.
3DZ V7 2012
Lenticular Software
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