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News / Atelier-Berichte           2015     2016     2017

30.12.2016

Auch 2017 jederzeit den richtigen Pitch wünscht Ihnen das Digi-Art Lenticular Team.

Folien für den Offsetdruck liefert Folienwerk Wolfen und Finze Group.
Platten für Großformate liefert Finze Group.
Offsetdruck in hohen Auflagen produziert Kirchner Printmedia.
Spezialist für kleine und mittlere Offset-Auflagen ist CM-Digital.
Mini-Auflagen, Großformate, Prototypen und Einzelstücke machen wir.
Kompetente Beratung im Vorfeld einer Lenticular-Produktion finden Sie bei ArtX, Berlin.
Atelierzubehör und 3D Foto- Hardware und Software gibt es bei Zenith Art System.

Sprechen Sie uns an.
Wir bringen Sie in Verbindung.

Die 3DZ Lenticular Suite 7.2017 erscheint in den nächsten Tagen.
Kostenlose Updates erfragen Sie bitte per Mail.


17.12.2016


Im Lenticular Offsetdruck ... drucken Sie in dieser Reihenfolge: C, Y, M, K
Reduzieren Sie den Farbanteil auf maximal: 10, 10, 10, 70


10.12.2016

Mit unserer neuen Software "LenticularMaster" berechnen und überprüfen wir Linsen-Designs.




24.11.2016

Linsenenpfehlung für Inkjet-Druck:

3D Platten
Bis A5 - 70 LPI Wolfen, 50 LPI DPL
Bis 40x50 - 60 LPI Microlens
Bis 60x80 - 40 LPI Finze, 30 LPI DPL
Ab 60x80 - 20 LPI Finze, 20 LPI DPL, 25 LPI Finze, 30 LPI DPL
Ab 100x80 - 25 LPI Finze

70 LPI Wolfen ist 50 LPI DPL überlegen.
60 LPI Microlens ist konkurrenzlos in kleinen Formaten
40 LPI Finze ist 30 LPI DPL überlegen
20 LPI Finze ist gleich mit 20 LPI DPL
25 LPI Finze ist 30 LPI DPL weit überlegen
25 LPI Finze ist konkurrenzlos bei sehr großen Formaten

Flip - Folien
Alle Formate mit 40 LPI Finze oder 40 LPI Pierret
Alternativ für große Formate spezielle (und sehr gute) Flip Platten von Microlens, 30, 20, 10 LPI


18.11.2016

Was macht einen Lenticularfolie in der Offset Druckmaschine?
Hier können Sie es sehen ... sie tanzt.




11.11.2016


Spatiotemporale Bilder. Das hat nichts mit Lenticular zu tun.
Aber vielleicht interessiert es Sie, wie man aus so etwas ...



... so etwas macht.

Es ist ein SlitScan Bild.




05.11.2016


Lentikular mit "k" oder Lenticular mit "c"?
Ich denke, dass lentikular eine Eigenschaft von etwas ist, das die Form einer Linse hat. Unsere Technik hingegen heißt Lenticular. Vermutlich sind folgende Sätze richtig: Eine Lenticularfolie erkennt man daran, dass sie eine Oberfläche hat, in die lentikulare Strukturen geprägt sind. Lentikular geprägte Folien nennt man Lenticularfolien. Mit ihnen kann man Lenticularbilder machen. ... Würden Sie mir zustimmen?

Mich beschäftigt dieses "Problem" tatsächlich, weil es für die Suchergebnisse bei Google relevant ist. Es macht nämlich einen gewaltigen Unterschied, ob Sie dort nach Lenticular oder nach Lentikular suchen, obwohl es sich - im Sinne des Suchenden - um genau die gleiche Sache handelt.


15.10.2016

"... I must admit, that art cannot change the world, but I stubbornly claim the art being able to create new awareness, new angles and realisations about the reality, in which we are living. That is why we, as artists, must keep on maintaining our humanity, and use the language of art to reinterpret the world. ..." (Art In Defense of Humanism, http://aidoh.dk/)


14.10.2016

Ich sage es nicht gerne, aber für die meisten Kunden machen wir "Wackelbilder" ... Wackelbilder? Wackelbilder? ... Wackelbilder waren es doch früher einmal. Heute sind es Flips! Im besten Fall noch Wechselbilder, damit wäre ich einverstanden. Aber "Wackelbilder" sind eigentlich unter meinem Niveau (smile).

Andere Kunden suchen Hologramme. Ja hat man denn tatsächlich schon vergessen, was Hologramme sind? Hologramme sind im Optischen Labor mit LASER-Licht gemachte 3D Bilder, die in einer Schwerpunkt-Farbe (meist grün oder rötlich orange) im Spot einer Halogenlampe in abgedunkeltem Ambiente magisch leuchten.

Das hier ist ein Hologramm.
Es hat mit dem, wonach ihr fragt, nichts zu tun ...



... ihr wollt 3D Lenticular Bilder.

Ich weiß, wovon ich spreche, denn früher haben wir Hologramme gemacht, etwa bis zum Jahr 2000. Danach beschäftigten wir uns zunehmend mit der Entwicklung von Lenticular Software, Lenticular Designs und Lenticular Druck Technologien. Nach 15 Jahren im Holografielabor, waren das weitere 16 Jahre vor dem Monitor. Alles für 3D, unsere Leidenschaft.

Hier eins unserer Lenticular 3D Motive ... mehr



Wenn Sie an einem unserer 3D Motive für die eigenen Produktion Interesse haben (Karten, Poster, etc) oder wir für Sie ein Lenticular Motiv erstellen können (fotografieren, rendern), oder Sie einen kompetenten Partner für die komplette Produktion Ihrer Idee suchen ... sprechen Sie uns an. ... Wir haben die Erfahrung.


25.09.2016

Zwei neue 3D Motive aus unserem Atelier.
Eher ein Experiment mit der neuen Schrittmotor getriebenen Foto Schiene im Nahbereich.
Dies ist ein Workshop, noch mit der Gleichstrom-Motor-Schiene ... die nicht präzise genug für Makros war.
Infos zur neuen Schiene folgen in einigen Wochen.




23.09.2016


Wir wissen, dass Lenticularfolien schon auf kleine Temperaturänderungen mit einer spürbaren Veränderung des Pitchs reagieren. Die Folien dehnen sich bei Erwärmen aus, der LPI Wert nimmt entsprechend ab. Bei einer Erhöhung der Temperatur von 22 auf 29 Grad, haben wir z.B. eine Pitch Shift um 3/100 LPI, von 75,515 auf 75,485 LPI gemessen. Im Grunde ist das kein Problem, weil Pitchtest und Produktion wünschenswerter Weise unter exakt den gleichen Bedingungen gedruckt werden. Der gemessene Pitch enthält dann bereits den Temperatur-Faktor.

Problematisch ist es möglicherweise allerdings unter den sich verändernden Bedingungen eines längeren Produktions-Zeitraumes. Die Druck-Maschine wird immer wärmer, wodurch der Pitch zunehmend kleiner wird. Sie sollten diese Tatsache bestmöglich berücksichtigen.
Wirklich schlimm ist es aber, wenn die Folien über ihre gesamte Fläche ungleichmäßigen Temperatur-Einflüssen ausgesetzt sind. Lokale Leistungsunterschiede in der Trocknung oder Kühlströme mögen z.B. Ursachen dafür sein. Die Folge solcher Unregelmäßigkeiten sind lokale Pitch-Unterschiede, die sich im weitesten Sinne in Verzerrungen der Folien-Geometrie und dem entsprechend auch in der Qualität der auf dem Bogen stehenden Nutzen widerspiegelt.

Wenn Sie Probleme mit vermutlich "krummen" Folien haben, auf denen Sie nicht gerade drucken können, dann sollten Sie - ehe Sie den Hersteller dafür verantwortlich machen - sich zuerst ein Bild davon machen, wie das thermische Belastungsprofil unter Ihren konkreten aktuellen Produktionsbedingungen aussieht. Fotografieren Sie dazu eine Folie im Auslass der Druckmaschine mit einer Wärmebildkamera.

Auf folgenden Fotos sehen Sie links, dass die Folie auf der rechten Seite wesentlich wärmer als auf der linken Seite ist. Sie haben hier also links einen Pitch von z.B. 75,515 und rechts einen Pitch von z.B. 75,485 ... mit einem Schwerpunkt der Abweichung in Folien-Mitte. Die rechte Abbildung dramatisiert die Konsequenzen daraus für den Pitch bzw für die Parallelität der Linsen.

 

Der rote (=heiße) Spot an der Unterkante, ist die im Material sogar noch nach einigen Minuten nachweisbare Erwärmung durch die beiden Finger, mit denen ich den Bogen vom Stapel zog.


05.09.2016

Sehen Sie hier unsere neueste Entwicklung.
Unsere Software steuert bis zu 30 Raspberry Rechner mit angeschlossener Kamera.
Damit lassen sich 3D Portraits "in einem Schuss" aufnehmen. ... mehr






12.08.2016


Aus vielerlei Gründen entstehen die besten Lenticularbilder nicht im direkten UV-Offsetdruck auf die glatte Rückseite der Linsenrasterfolie, sondern im Standard Offsetdruck auf Papier mit anschließendem transparentem Verkleben mit der Linse. Vorausgesetzt, die passende Klebe-Technologie steht zur Verfügung (oder kann geschaffen werden), sind auf diese Weise auch große Auflagen zu bewältigen. Neben der generell außerordentlich hohen Qualität so gemachter Lenticularbilder, bietet sich dieser Weg vor allem den Druckereien an, die nicht über UV Technologie verfügen, und ihren Kunden trotzdem den Mehrwert von Lenticular-Effekten bieten möchten. Wenn Sie eine Druckerei vertreten und Interesse haben, wenn Sie professionell Lenticular auf Nicht-UV Maschinen drucken möchten, erhalten Sie von uns Druckdaten und einige passende Folien kostenlos! Anfragen bitte per Mail.


02.08.2016

Neu und 0,85 mm stark ist die 3D 70 LPI Linse von Folienwerk Wolfen. Sie ist damit für die meisten Offset Maschinen geeignet. Erste Tests haben extrem gute Ergebnisse gebracht. Gegenüber den üblicherweise für größere 3D Bilder verwendeten 62er oder evtl auch 50er Linsen haben wir - von gleichen Daten ausgehend - den gut 3-fachen Tiefeneindruck bei wesentlich größerer Schärfe in der Tiefe erzielt. Auch wenn die Folie - weil neu - noch nicht ganz fehlerfrei ist, empfehlen wir sie für 3D Projekte, bei denen die üblichen Folien nicht ausdrucksstark genug (oder wie die 100er 3D Linse zu schwierig zu bedrucken) sind.
Nicht nur bei größeren, sondern auch bei kleinen Formaten bekommen Sie auf dieser Linse die besseren Resultate. Absolut kein Vergleich zu (für 3D eher ungeeigneten) weitwinkligen 75er Folien, die Sie vermutlich bisher für z.B. 3D Postkarten-Projekte benutzen. Die Feinheit der 70er ist der 75er sehr ähnlich, so dass Sie hier praktisch keinen Unterschied erkennen. Allein das Material ist spürbar stärker, worin ich aber einen Vorteil sehe, denn mit auf dieser Linse gedruckten 3D Bildern geben Sie Ihrem Kunden ein in jeder Beziehung und im wahrsten Sinne des Wortes unvergleichbar starkes und solides Produkt in die Hand!


12.07.2016

Gestern habe ich nach längerer Zeit wieder einmal einen bestehenden 3D Datensatz drucken müssen. Da ich noch 20er 3D Platten von DPL hatte, wollte ich sie aufbrauchen. ... Gesagt, getan ... und holla??? Wo ist die Tiefe hin?
Nachdem ich inzwischen seit über einem Jahr ausschließlich auf 25LPI 3D Platten von Finze drucke, war ich etwas erschrocken. Die 20er Platte wirkt - obwohl der Unterschied in Zahlen eher klein zu sein scheint - extrem grob und der vergleichsweise weite Winkel - bei allen Vorteilen, die er mit sich bringt - killt meine Vision von Raum.
Vermutlich bin ich in Sachen 3D inzwischen ziemlich verwöhnt und meine Kunden wohl auch. Wir alle wollen mehr und zumindest dies kann man sagen: einen 25LPI Datensatz sollte man nicht auf 20LPI drucken, ohne seine Erwartungen entsprechend anzupassen. Bestmöglich schon vorher, damit einem die Enttäuschung erspart bleibt.
Das ist natürlich ein ganz und gar subjektiver Bericht ... aber so ist es gewesen!

Anders herum funktioniert es natürlich auch.
Drucken Sie einmal einen bisher zufriedenstellenden 20LPI Datensatz auf eine 25LPI 3D Platte.
Ich will Ihnen keine Wunder versprechen, auch wenn es Ihnen am Ende so vorkommen wird.


16.06.2016

Welche Folie für welchen Effekt? Diese Frage stellt sich öfter als gedacht, sogar bei Lenticular erfahrenen Kunden. Die Antwort ist grundsätzlich eindeutig! Gute 3D Bilder, mit zufriedenstellender räumlicher Wirkung im Nah und Fernbereich, machen Sie nur mit engwinkligen Linsen. Gute Animations und Flip Effekte machen Sie nur mit weitwinkligen Linsen. Das Gesagte gilt speziell bei mittleren und großen Formaten.

Fehlerbeschreibung:

- Wenn Sie eine weitwinklige Linse für 3D einsetzen, dann werden Sie keine große Tiefe erhalten und der Raumeffekt wird mit zunehmender Betrachtungsdistanz schnell abnehmen. Schon aus mittlerer Entfernung werden Sie kein nennenswertes 3D mehr sehen.

- Wenn Sie eine engwinklige Linse für Flip und Animation einsetzen, dann wird der Effekt nur in einer (durch den Pitchtest ermittelten) optimierten Betrachtungsdistanz gut funktionieren. Aus allen anderen Betrachtungsabständen wird der Effekt Störungen (Streifenbildung) zeigen. Die Spanne der Betrachtungsabstände ist dabei umso kleiner, je engwinkliger die Linse ist.

Engwinklige Linsen sind (nur 3D)
z.B. von Finze: 25 LPI, 42 LPI, 70 LPI, 100 LPI
z.B. von Microlens: 20 LPI, 40 LPI, 60 LPI

Mittelenge Linsen sind (eher 3D)
z.B. von Finze: 20 LPI
z.B. von DP-Lenticular: 20 LPI, 27 LPI, 50 LPI, 62 LPI

Weitwinklige Linsen sind (nur Flip und Animation)
z.B. von Finze: 40 LPI, 75 LPI, 100 LPI
z.B. von DP-Lenticular: 40 LPI, 50 LPI, 75 LPI, 100 LPI

Von diesen Regeln gibt es eine einzige Ausnahme.
Wenn Sie ein kleinformatiges Lenticularbild für eine streng definierte Betrachtungsdistanz machen (z.B. Armlänge bei Postkarte), die aller Voraussicht nach nicht über oder unterschritten wird, dann können Sie für schnelle Flips oder Animationen auch engwinklige Folien einsetzen.


05.06.2016

Im Laufe der Jahre wurde die 3DZ Lenticular Suite durch Kunden-Sonderwünsche und eigene Experimente zunehmend "krustiger". Diese Schlacke haben wir abgeworfen. Der Interlacer, die FotoTools und das Printmodul sind jetzt schlanker. Hier der Download der kompletten Suite. Für Lizenzinhaber ist das ein kostenloses Update, für Neueinsteiger eine unbeschränkte 10 Tage Testversion. Wir werden diese Verjüngungskur noch eine Weile fortsetzen. Achten Sie für Updates auf aktuelle News auf dieser Seite.


30.05.2016

In praktisch jeder wissenschaftlichen Arbeit werden 3D Daten erhoben. Sei es um den Gegenstand des Interesses besser zu verstehen oder zum Zweck der Visualisierung ... mehr


18.05.2016

Wir haben in den letzten Wochen sehr viele 3D Großformat Bilder im nahezu vollen Plattenformat 120 x 180 cm produziert und ich glaube, dass man darüber noch einmal grundsätzlich nachdenken muss.
Lenticularlinsen lassen in Verbindung mit verfügbaren Drucktechnologien nur eine maximale räumliche Tiefe zu. Alles, was darüber hinaus geht, wird unscharf oder "stufig". Diese Maximaltiefe ist eigentlich eher bescheiden und je größer die Fläche eines Bildes wird, umso irrelevanter erscheint die (gerade eben noch sinnvoll machbare) Tiefe. Natürlich wirkt man diesem Effekt entgegen, indem man für größere Formate eng-winkligere Platten mit breiteren Linsen nimmt. Es stehen aber leider nicht beliebige Materialien zur Wahl. Einerseits aus Kostengründen andererseits wegen der reinen Verfügbarkeit. So sind z.B. die für sehr große und sehr tiefe 3D Bilder optimal geeigneten 15 LPI Platten von Microlens - zumindest so viel ich weiß - nicht mehr erhältlich. Ein Ersatz wäre die 18 LPI aus Asien, von der ich 1x ein Muster in der Hand hatte. Sie schien mir einen Winkel von knapp mehr als 10 Grad zu haben, bei einer Dicke von ca 1 cm. Wie Sie sicher wissen, erkauft man sich mit der guten 3D Wirkung, die man auf solchen Platten speziell im Fernbereich machen kann auch einige Nachteile. Engwinklige Lenticularplatten sind dick, schwer, teuer, nicht maßhaltig in Linsenverlauf, schwierig zu justieren und für den Betrachter im Nahbereich außerordentlich "unbequem" zu betrachten. Das ist auch der Grund, aus dem eher moderate Materialien den Markt beherrschen, so wie die 20 und 30 LPI Platten von DP-Lenticular mit ca 37 Grad. In der Praxis läuft es insgesamt also meist auf einen Kompromiss hinaus, der, wie wohl bei allen Kompromissen, am Ende ein hungriges Gefühl hinterlässt. Die derzeit in Europa erhältlichen besten für 3D Großformat geeigneten Linsen kommen von der Firma Finze in Österreich. Es sind 25 LPI Platten mit sehr engem Winkel. 25 LPI ist allerdings schon so fein, dass mit den üblichen 600 oder 720 DPI Drucksystemen schnell die Grenzen des Machbaren erreicht sind (32.000 Pixel, 4GB, etc), so dass auch hier Vollformate nur unter größeren Einschränkungen in der Qualität zu drucken sind. Gröbere Linsen wären günstiger.

Ich glaube (und das ist es, was ich aus der Arbeit der letzten Wochen gelernt habe), dass bei 3D Bildern, die perfekte 3D Wirkung um jeden Preis im Vordergrund stehen muss. Dieser Aspekt muss in erster Linie erfüllt werden. Welche Bildfläche sich bei Erhalt des bestmöglichen Tiefeneindrucks dann realisieren lässt, ist von Fall zu Fall wahrscheinlich unterschiedlich, liegt in aller Regel aber sicher unter den technisch maximal machbaren Flächen-Formaten. Dem Kunden Diktat: "Wir brauchen ein 3D Bild, 120 x 180 cm" sollte man sich nicht zwingend und unhinterfragt fügen, man sollte - falls erforderlich - den Kunden im Sinne besserer Qualität intensiv beraten!

Mit anderen Worten und kurz gesagt:
weniger große 3D Bilder sind meist attraktiver, weil sie unerwartet tief sein können (im Verhältnis zu Breite und Höhe). Sie können den Betrachter dadurch wirklich überraschen - er mag es nicht glauben und möchte wie ein erstauntes Kind hinter das Bild schauen! Ein bisschen 3D auf einem Riesenformat ist dagegen in aller Regel eher langweilig und enttäuschend.


17.04.2016

Käufer der 3DZ Lenticular Suite 7.2016 sollten dieses Update downloaden.
Das Update enthält die Datei "V7.exe". Unter anderem gibt es Änderungen im Pitchtest.
Entpacken Sie das Archiv und ersetzen (überschreiben) Sie die bestehende V7.exe durch die neue Version.


12.04.2016

Mehr Aktuelles - Nachrichten, Videos und atmosphärisches aus unserem Atelier - gibt es bei Facebook.


26.03.2016

Wir überarbeiten gerade den 3DZ Interlacer. Noch schnellere Verarbeitung und noch höhere Schärfe in der Bildtiefe sind zwei der Ziele. Eine größere Änderung wird es auch geben. Der 2Dzu3D Volumen Konverter wird direkt ins 2D3D Layer Modul eingebunden. Das macht die Arbeit auch hier flüssiger.


20.03.2016

Wir haben für einen Kunden im Rahmen eines Tests das immer gleiche Motiv auf allen üblichen Linsen im Format A6 gedruckt. Daraus ergab sich eine komplette Pitchliste für den Nahbereich, die vielleicht hilfreich für Sie ist. Format A6, HP Inkjet auf starkes Fotopapier, mit der Linse kalt verklebt. Als "Folie" sind in der Tabelle alle Materialien unter 1 mm Stärke benannt. Die 70LPI Folie liegt mit 0,95 mm Stärke im Grenzbereich. Man könnte sie als sehr dünne Platte bezeichnen. Wie schon öfter erwähnt, hat sie hervorragende 3D Eingenschaften.

Die Daten in der Tabelle können für Sie natürlich nur eine Orientierung sein, weil sich im Pitch letztlich auch Eigenschaften und Eigenarten Ihres Druckers und Ihrer Verarbeitung niederschlagen. Trotzdem sind Sie, wenn Sie hier beginnen, der Sache schon recht nahe.

LPI
Winkel
Pitch auf Armlänge
40 LPI Platte
27°
39,930
40 LPI Folie
49°
39,945
50 LPI Folie
41°
49,975
60 LPI Folie
37°
60,075
60 LPI Platte
27°
60,110
62 LPI Folie
44°
62,410
70 LPI Folie
27°
70,280
75 LPI Folie
49°
75,560
100 LPI Folie
30°
99,480


1
5.03.2016

Dies ist eins der Großformat 3D Bilder (115 cm x 144 cm), die wir fürs EMBL gemacht haben.
Es sind Neuronen ... so sieht es also im Gehirn (ganz nah dran) aus.
Für maximale räumliche Tiefe verwendeten wir 25 LPI Platten.




14.03.2016

Künstliche Neuronale Netze finden zur Lösung komplexer Probleme (z.B. selbstfahrende Autos, Muster- Sprach- Bild- Erkennung) zunehmend Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt hat Google mit seinem AlphaGo ein weiteres Zeichen gesetzt. Ich habe - jenseits aller Lenticular Software - ein Künstliches Neuronales Netz zu Anschauungszwecken programmiert. Es war mir ein Anliegen, zu verstehen, wie so etwas funktioniert. Vielleicht findet es auch Ihr Interesse.

Hier können Sie das Programm downloaden (Sie dürfen es frei und uneingeschränkt weitergeben).

- Entpacken Sie das Zip Archiv in ein neues Verzeichnis.
- Starten Sie DAKI.exe

1.
Markieren Sie in der oberen Checkbox-Zeile (dem Input Layer) ein oder mehrere Felder.

2.
Das Programm versucht in neuronaler Verarbeitung in der unteren Checkbox-Zeile (dem Output Layer) die dem Input entsprechenden Felder zu markieren. Das Ergebnis wird per Trial and Error gesucht, man könnte sagen, dass das Programm experimentiert, bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist. Während der Experimente werden Teilerfolge berücksichtigt. Das Programm kennt - anders als "normale" Programme - Zustände, die zwischen richtig und falsch liegen. Die Aktivität wird grafisch dargestellt. Sie können dem Neuronalen Netz also beim "Denken" zusehen. Aktive Verbindungen werden rot angezeigt, inaktive sind schwarz. Die Aktivität der Neuronen wird Gelb dargestellt. Je heller das Gelb, umso aktiver ist das entsprechende Neuron am Ergebnis beteiligt.

3.
Gefundene Lösungen werden als Erinnerung gespeichert und stehen zu späteren Zeitpunkten zur Verfügung.

Wenn Sie die neuronale Aktivität nach einer erfolgreichen Problemlösung notieren und den Durchlauf neu starten, werden Sie feststellen, dass das Programm mehrere unterschiedliche Wege zum Ziel kennt. Das könnte man als eine Art Kreativität bezeichnen, die für Neuronale Netze typisch ist und bei "normalen" Programmen nicht vorkommt.



08.03.2016

Mal einen Blick in unser Atelier werfen ;-)
Hier (und so) machen wir diese wunderbaren 3D Bilder.
Sie sehen, dass es nicht ganz einfach ist.
Man braucht umfangreiches Gerät dazu.



Dies ist der typischer Drucksaal eines meiner Offset Partner.
Voll klimatisiert und unter Normlicht- und Reinraumbedingungen der Klasse A+
arbeiten hier Experten mit modernsten Print Technologien.




06.03.2016

Lenticularbilder eigenen sich hervorragend zur Visualisierung und Veranschaulichung wissenschaftlicher Inhalte und Sachverhalte. Wir haben viele Kunden in diesem Bereich. Aktuell arbeiten wir an einer großen Ausstellung fürs EMBL.
Sehr spannendes Thema! Alles Großformate auf unserer 25 LPI 3D Platte. Ich werde hier Bilder zeigen.

Auch interessant ist ein Buch-Projekt von Dr. Wolf-Dieter Rase für das wir das 3D Titelbild gemacht haben.

Sie sehen, es gibt große und kleine Projekte, in denen die Lenticulartechnik eine besondere Rolle spielen kann. Generell stelle ich fest, dass sich unsere Technik weg vom Massenmarkt ... hin zu hochwertigen speziellen Anwendungen entwickelt. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend sich fortsetzt und am Ende auch den Massenmarkt mit hochwertigen Consumer Produkten wieder beleben wird. Interessantes Detail in dieser Richtung ist, dass nicht nur Lumas (hier  Lenticularbilder von Damien Hirst), sondern auch andere Galerien und Bild-Dienstleister beginnen, sich für Lenticular zu interessieren. Wir haben in den vergangenen Wochen dort einiges angeschoben und hoffen auf positive Resonanz und Erfolg. ... Dieser Damien Hirst ist übriges nicht von uns, sonst wäre er besser ;-)


05.03.2016

Hilfreich für alle, die mit dem 3DZ Printmodul auf einem Tintenstrahler z.B. 15 Postkarten (oder 80 Visitenkarten) im Nutzenaufbau auf 62 LPI Folie (50x70 cm) drucken wollen.

Der Pitch für die Anordnung der Nutzen ist 62,455 LPI.
Der Optische Pitch auf Armlänge ist 62,41 LPI.

Bei der 60 LPI Microlens Platte ist 60,11 der Optische und 60,19 der Print Pitch.
Der Optische ebenfalls auf Armlänge gemessen.


25.02.2016

Die neue 3DZ Lenticular Suite 7 2016.02 ist ab sofort lieferbar
. Für Windows PC.
Das Programm erzeugt beliebig große Interlacings im TIF (RGB + CMYK), BMP oder JPG Format. Bis zu 4 GB Größe können die Resultate mit dem integrierten Printmodul direkt auf angeschlossene z.B. Tintenstrahler gedruckt werden. Oberhalb von 4 GB schreibt der Interlacer PNG Files, die Sie z.B. mit Photoshop drucken. Interlacings können problemlos für den Offsetdruck weiter verarbeitet werden.

Auf Anfrage schicken wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich die 3D Sequenz zu unserem preisgekrönten "Kette" Motiv. Dies Angebot ist für Testzwecke gedacht. Wenn Sie das Bild ohne Logos brauchen, machen wir Ihnen ein Lizenz Angebot für den von Ihnen vorgesehenen Verwendungszweck.

Die Ketten-Sequenz besteht aus 36 Frames. Sie regulieren die darin liegende extreme Tiefe durch Auswahl der Frames. Auf einer 15 LPI Microlens Platte können Sie alle Frames verarbeiten. Das ergibt - im Format 90 x 120 cm - ein Bild mit fast 2 Metern räumlicher Tiefe. Auf einer 20 oder 25 LPI Platte von Finlens nehmen Sie vielleicht die Frames 10 - 30 (Sie müssen experimentieren, um zu einem unter anderem auch von Ihrem Drucker abhängigen optimalen Ergebnis zu kommen).




03.02.2016

Auch mit mehr als 15 Jahren praktischer Erfahrung haben wir immer wieder auftauchende Probleme mit der Verklebung von Großformat Lenticularbildern ab 1 Meter Höhe.

Dafür gibt es fünf Gründe:

Den ersten Grund will ich ausklammern, weil ich darauf keinen Einfluss habe.
Es ist die mangelnde Parallelität der Linsen. Einzig die 20 und 30 LPI Platten von DP-Lenticular sind maßhaltig.
Alle anderen Materialien haben mehr oder weniger große Unregelmäßigkeiten im Linsenverlauf.

Der zweite Grund liegt im Drucker.
Fehler: Das Medium wird nicht regelmäßig transportiert, es beschreibt eine leichte Kurve.
Grund: Es mag der Gegenzug der Spindel sein, die die Rolle trägt(?)
Abhilfe: Wir wickeln immer die benötigte Materialmenge von der Rolle ab und blockieren die Spindel.

Der dritte Grund ist das Material selbst.
Fehler: Auch Polyester Materialien liegen nicht ganz plan, sie haben leichte Wellen.
Grund: Es sind einerseits Materialfehler, andererseits scheint aber auch der Eintrag der Tinte Probleme zu machen.
Abhilfe: Dickeres Material benutzen.

Der vierte Grund ist die Technik des Justierens von Druck und Linse.
Fehler: Wenn man die Linse auf den Druck legt und passend schiebt, verspannt sich der Druck.
Grund: Das Material ist zu elastisch.
Abhilfe: Wir justieren Großformate "kopfüber" über Spiegel. Linse liegt unten, Druck liegt (Bild nach unten) darauf.

Der fünfte Grund steckt im Laminator.
Fehler: Kleinste Unregelmäßigkeiten im Prozess treiben das Bild mit zunehmender Länge immer weiter aus der Spur.
Grund: Unregelmäßigkeiten in den Walzen und zu elastisches Material.
Abhilfe: Laminator perfekt einstellen und stabilere Materialien benutzen.

Sie sehen, dass das Material, worauf das Lenticularbild gedruckt wird, eine große Rolle spielt. Darum testen wir auf der Suche nach stabileren Qualitäten in Verbindung mit bestmöglichen Farb-Eigenschaften immer wieder neue bedruckbare Kunststoffe, so wie in diesen Tagen eine mit wasserbasierten Tinten bedruckbare Folie von 300 und 320 Mikrometer Stärke.

Im Verhältnis zur Polyester-Folie, auf die wir bisher druckten, fühlt sich das heftig anders an, muss ich sagen. Das sind ziemliche Bretter, die da aus dem Drucker fallen (fast so stark, wie eine 75er Lenticularlinse). Mir scheint, dass wir damit ein paar der Probleme lösen können. ... Nach Abschluss der Tests finden Sie hier die Bezugsquelle.

Nachtrag, 15.03.2016
Wir sind zurück bei normalem starkem Fotopapier, weil auch die stärksten Kunststoffe das Problem nicht nachhaltig lösen. Zudem ist die Farbqualität auf Fotopapier den meist matten Kunststoffen weit überlegen. Das ist auch wichtig! Es geht am Ende also nichts über sauberes (d.h. in jeder Beziehung spannungsfreies) Arbeiten ... Und daran, dass ich das eine oder andere Bild wieder von der Platte ziehen und noch einmal machen muss, habe ich mich inzwischen gewöhnt. Es scheint zu den Unvermeidbarkeiten unserer Technik zu gehören.


02.02.2016

Hallo Hewlett Packard
Wieso macht ein Z2100 beanstandungslos eine Farbkalibierung, obwohl der Yellow Druckkopf nicht funktioniert und der Kalibrier-Druck folglich null Gelb hat? Wie ist denn das möglich? Da könnte man ja fast glauben, dass die Kalibrierung eh für die Katz ist ... kann mir das jemand von HP erklären?


26.01.2016

3DZ Light
ist jetzt im Online Shop erhältlich. Hier die detaillierte Programmbeschreibung.


16.01.2016



Fliegende Zahnräder
für ein 3D Großformat. Wir haben jedes der Zahnräder einzeln als 3D Sequenz vor GreenScreen fotografiert und über das 3DZ Layer Modul zur Gesamtansicht kombiniert.


12.01.2016

Neue Software
- Mit 3DZ Light können Sie Lenticularbilder im Visitenkarten-, Postkarten- oder DIN Lang Format auf Tintenstrahldruckern machen. 3D und Flip wird unterstützt. Standardfolie ist 62 LPI. Das Programm ist fest darauf eingestellt. Die Ergebnisbilder werden nicht gespeichert, sondern direkt gedruckt.

Wählen Sie Ihr Format ... wählen Sie Flip oder 3D ... laden Sie Ihre Bilder ... klicken Sie auf "Drucken".
Das Bild wird berechnet und automatisch ins Printmodul geladen.
Dort wählen Sie Ihren Drucker und platzieren so viele Bilder auf der Seite, wie gewünscht und möglich.
Klick auf "Print" druckt das Ergebnis.

Kleben Sie die Lenticularfolie auf den Druck ... fertig!

Preisinfo per Mail.




11.01.2016

Martin Häusler
, ein Freund und international anerkannter Fotograf, hat seine Internetpräsenz aktualisiert. Die Stars dieser Welt sind sein Geschäft. Im Store finden Sie neben Mappen und Großformaten auch zwei 3D Bilder: Meat Loaf und Angelwings

UPDATE
: Der 3DZ V7 2016 Lenticular Interlacer ist schlank wie nie zuvor. Wir haben Algorithmen und Benutzeroberfläche in Sinne schnellerer Verarbeitung, höherer Schärfe und einfacherer Bedienung optimiert.




07.01.2016

Fast 30 Jahre lang haben wir das 3D Museum in Esens betrieben. Nun ist aus unterschiedlichen Gründen Schluss. Schwerpunkt der Ausstellungen waren in aller Regel Hologramme. "Echte" LASER Hologramme und nicht fälschlicherweise als Hologramme bezeichnete Lenticular Bilder. Von einem Teil unserer Sammlung wollen wir uns jetzt trennen. Wir haben hunderte Hologramme, in aller Regel seltene oft auch Unikate. Wenn Sie Interesse haben, eins der einzigartigen Stücke zu erwerben, schicken Sie mir bitte eine Mail.
Hier das Bild "Sieben Clows", 50x70 cm. Es zeigt aus sieben unterschiedlichen Betrachtungswinkeln einen Clown in sieben unterschiedlichen Posen. Sieben vor dem Bild stehende Personen könnten sich nie auf einen gemeinsam gesehenen Inhalt festlegen. Jeder sieht etwas anderes. Das ist magisch, das ist Holografie.




Impressum

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D-26689 Apen
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