Dieser Multi-Frame Interlacer verschachtelt Bildsequenzen mit höchster Subpixel-Präzision für den perfekten Lentikular-Druck. Das Tool erstellt hochauflösende Druckvorlagen inkl. Justiermarken.
Datenschutz & Leistung: Das gesamte Interlacing findet lokal in deinem Browser (auf deiner CPU) statt. Deine Bilder werden zu keinem Zeitpunkt ins Internet hochgeladen.
1. Bilder auswählen
Klicke auf Bilder auswählen und markiere alle Einzelbilder deiner Sequenz (mindestens 2). Die Software sortiert die Bilder automatisch alphabetisch/numerisch.
2. Linsen-Ausrichtung festlegen
Je nach gewünschtem Effekt muss die Lentikularfolie anders auf dem Bild liegen:
- Vertikal (|||): Die Linsen verlaufen von oben nach unten. Standard für echte 3D-Tiefeneffekte und Links-Rechts Wechselbilder.
- Horizontal (---): Die Linsen verlaufen von links nach rechts. Standard für Animationen, Morphings und Oben-Unten Wechselbilder.
3. Druckparameter & Optimale Frames
Um Geisterbilder (Ghosting) zu vermeiden, müssen Software und Drucker perfekt aufeinander abgestimmt sein:
- Netto-Format (cm): Gib dein gewünschtes Druckmaß an. Bei aktivierter Checkbox werden die Proportionen deines Referenzbildes automatisch beibehalten.
- Linsenraster (LPI): Der exakte Wert (Lenses Per Inch) deiner Folie. Mache vorab immer einen Pitchtest!
- Druckauflösung (PPI): Die physikalische Auflösung deines Druckers (z. B. 600 für Canon/HP, 720 für Epson).
- Der "Optimale Frames" Hinweis: Sobald du LPI und PPI eingibst, berechnet das Tool die mathematisch ideale Anzahl an Bildern (Frames). Beispiel: Bei 600 PPI und 60 LPI passen exakt 10 Pixel unter eine Linse (= 10 Frames). Lade nach Möglichkeit genau diese Menge hoch, um Interpolationsfehler zu vermeiden.
4. Justiermarken & Experten-Einstellungen
Die exakte Montage der Folie ist der schwierigste Teil. Das Programm hilft dir dabei durch generierte Ränder:
- Randzugabe (mm): Fügt dem Bild einen weißen Rahmen hinzu. In diesem Rahmen werden hochpräzise Zentrier-Zeiger und Moiré-Muster gedruckt.
- Breite des Zentrier-Zeigers (cm): Skaliert die roten Markierungsboxen am Rand für die manuelle Ausrichtung.
- Interpolation: Steuert, wie Pixel bei der Skalierung verrechnet werden. Bikubisch (Smart) liefert glattere Verläufe, Nearest Neighbor (Hart) hält Kanten gestochen scharf.
- Experten-Export (Rohdatei): Generiert zusätzlich eine riesige "Virtual Raw Canvas", bei der jedes hochgeladene Bild exakt eine 1-Pixel-Spalte pro Linse erhält (nur für Profis mit extrem viel Arbeitsspeicher empfohlen!).
5. Interlacing & Druckdatei speichern
- Klicke auf Berechnen & Vorschau generieren. Ein Balken zeigt dir den Fortschritt des Subpixel-Blendings an.
- Klicke danach auf Druck-Datei speichern.
- Die Software schreibt die gewählte Druckauflösung (PPI/DPI) direkt in den Header der PNG-Datei. In Grafikprogrammen (Photoshop etc.) wird das Bild somit sofort in 100% Originalgröße geöffnet.
6. Montage-Anleitung: Linse & Druck verbinden
- Ausdrucken: Drucke das Bild aus Schritt 5 zwingend mit 100% Skalierung (ohne Seitenanpassung) in höchster Qualität auf glänzendem Fotopapier.
- Schiefstand prüfen: Lege die Folie mit der glatten Seite auf den Druck. Schau auf die Ränder: Bildet sich dort ein Hell-Dunkel-Streifenmuster, liegt die Linse schief. Drehe sie minimal, bis das Muster an der kompletten Kante auf eine Vollfarbe "umkippt" (Moiré-Auslöschung).
- Zentrum finden: Blicke genau senkrecht von oben auf das Bild. Verschiebe die Folie so lange, bis die dicken schwarzen Zentrier-Zeiger exakt mittig in den roten Boxen am Bildrand liegen.
- Fixieren: Klebe die Folie an einer Kante fest, prüfe noch einmal das Zentrum und laminiere sie dann kalt auf, oder spanne das Bild fest in einen Rahmen.