Die AutoAlign Engine dient dazu, Serienaufnahmen (Image-Sequenzen) pixelgenau aneinander auszurichten. Das Tool nutzt wahlweise intelligente Bilderkennung (OpenCV) oder manuelle Verschiebungen, um perfekte Lentikular-Sequenzen zu erstellen.
Datenschutz-Hinweis: Alle Berechnungen finden lokal in deinem Browser statt. Deine hochauflösenden Bilder werden nicht ins Internet hochgeladen.
1. Bilder auswählen
Klicke in den gestrichelten Upload-Bereich oder ziehe deine Bilder per Drag & Drop hinein. Achte auf folgende Punkte:
- Du musst mehrere Bilder gleichzeitig auswählen (Mehrfachauswahl).
- Die Bilder werden automatisch alphabetisch / numerisch sortiert.
- Das erste Bild in der Reihenfolge dient automatisch als Referenzbild für die gesamte Ausrichtung.
2. Ausrichtungs-Modus & Ankerpunkt
Wähle im Dropdown-Menü, wie die Bilder ausgerichtet werden sollen:
Modus A: Auto-Tracking (OpenCV)
Die Software sucht in allen Folgebildern automatisch nach einem bestimmten Referenzpunkt und richtet die Bilder daran aus.
- Suchbereich (%): Legt fest, in welchem Umkreis (ausgehend vom Vorbild) nach dem Muster gesucht wird. Höhere Werte finden stärkere Verwackler, dauern aber länger.
- Rotation ausgleichen: Wenn du die Kamera beim Fotografieren leicht gedreht hast, kann die Software dies ausgleichen. Du kannst die Toleranz in Grad (±) festlegen.
Modus B: Manueller Versatz (Schrittweite)
Dieser Modus verschiebt jedes Bild stur um einen fest definierten Pixel-Wert. Ideal für maschinell erstellte Kameraschienen (Slider).
Achtung: Der manuelle Modus arbeitet "blind". Wackler der Hand beim Fotografieren werden hier nicht stabilisiert!
- ΔX / ΔY pro Frame: Gib an, um wie viele Pixel sich jedes Bild horizontal (X) und vertikal (Y) verschieben soll.
Den Ankerpunkt setzen (Wichtig!)
Egal welchen Modus du wählst, du musst der Software mitteilen, worauf sie fokussieren soll:
- Klicke in der großen Bildvorschau auf den Punkt, auf den alle folgenden Bilder ausgerichtet werden sollen. Dieser Punkt bildet später im 3D-Bild deinen Fokus (Zero-Parallax-Ebene). Für die automatische Software-Erkennung ist es allerdings sehr hilfreich, wenn sich an diesem gewünschten Fokuspunkt ein optisch markantes Detail befindet (z. B. das Auge bei einem Porträt).
- Es erscheint ein Zielkreuz. Du kannst beliebig oft klicken, bis der Punkt perfekt sitzt.
- Sobald der Punkt gesetzt ist, wird der Button Bilder verarbeiten freigeschaltet. Klicke darauf, um die Ausrichtung zu starten.
3. Animierte Vorschau & Beschnitt
Nach der Berechnung erscheint eine animierte Wiggle-3D Vorschau deiner Serie.
- FPS & Ping-Pong: Passe die Animationsgeschwindigkeit an und entscheide, ob die Animation vor- und rückwärts laufen soll (Ping-Pong).
- Beschnitt aufziehen (Cropping): Durch das Ausrichten der Bilder entstehen oft unsaubere, schwarze Ränder.
- Klicke auf "✂️ Beschnitt aufziehen".
- Ziehe mit der Maus bei gedrückter Maustaste ein Rechteck über die Vorschau.
- Klicke auf den gelben Button "Beschnitt anwenden", um die schwarzen Ränder wegzuschneiden.
- Parameter verwalten: Du kannst deine genauen Beschnitt-Einstellungen über "💾 Parameter speichern" als Datei herunterladen und später auf andere Sequenzen anwenden ("📂 Parameter laden").
4. Export (ZIP Download)
Wenn die Animation sauber aussieht und der Beschnitt angewendet wurde, klicke auf den großen Button 📦 Alle hochauflösend als ZIP herunterladen.
Die Software wendet nun alle Berechnungen und den Beschnitt auf die hochauflösenden Originaldateien an und verpackt sie in eine ZIP-Datei, die du direkt in deinen Interlacer laden kannst.