Digi-Art - Lenticularportal
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Lenticularsoftware für Windows-PC
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WS - 3DZ Printmodul
Mit diesem Modul, das Bestandteil aller 3DZ Programme ist, drucken Sie Einzelstücke, Großformate und kleiner Auflagen mit allen über Windows ansprechbaren Druckern.
"Open File" öffnet das zu druckende Bild.
Es wird nicht das - unter Umständen sehr große - Lenticular Interlacing, sondern das vom Interlacer mit jedem Resultatbild erzeuge kleine Vorschaubild geöffnet. Löschen Sie dieses Bild bitte nicht. Es beschleunigt den Ladevorgang im Printmodul enorm. Neben diesem "Minibild" liest das Printmodul die ebenfalls vom Interlacer erzeugte "Printerinformation.txt"
Datei ein. Man könnte diese Datei als ausgelagerten Datei Header bezeichnen, da in ihr alle für den Druck notwendigen Angaben enthalten sind.
Auch diese Datei darf nicht gelöscht werden, da sich das Printmodul daran orientiert.
Druckrichtung
Alle Erfahrungen zeigen, dass Auflösung und Präzision bei Tintenstrahldrucker in Papier- Transportrichtung weniger stabil und genau ist, als in Laufrichtung des Druckkopfes. Deshalb zeigt das Printmodul eine Warnung (X),
wenn ein Bild (aus dieser Sicht heraus) "falsch herum" gedruckt wird.
Drehen Sie das Bild um 90 Grad, indem Sie "Rotate 90°"
klicken.
(Warnung)
(nach 90 Grad Drehung)

(so drucken Sie richtig)

Printer-Setup
Wählen Sie Ihren Drucker und stellen Sie ihn auf bestmögliche Qualität ein. Unter Umständen ist es sinnvoll, die Tintenmenge bis auf das unbedingt erforderliche Minimum zu senken (viele Drucker gehen sehr verschwenderisch mit Farbe um, mit der Folge, dass das Papier Wellen schlägt oder viel Farbe in die Breite versickert. Beides ist der Qualität von Lenticularbildern abträglich).
Der "Quality Level" zeigt die Drucker- Auflösung
relativ zu 1200 ppi.
1200 ppi ist ein guter Wert für alle Lenticular Linsen bis 62 LPI.
600 ppi ist ausreichend für Folien mit 40 LPI und gröber.
Das Programm zeigt seinen Memory-Status.
Wenn noch kein Drucker gewählt ist, zeigt der Status eine
Fehlermeldung.
Nach dem Printer Setup meldet der Status "Alloc.Memory ok" , wenn Windows
den für den Druck erforderlichen Speicher zur Verfügung stellt.

Grundsätzliches
Input-Auflösung (=
Input dpi) ist die vom Drucker effektiv verarbeitete Anzahl von
Pixeln pro Zoll (ppi). Dieser Wert ist unabhängig vom dpi Wert,
der die Gesamtmenge
der Tintentröpfchen pro Inch bezeichnet, aus der die Menge der dort abgebildeten
Bildpixel
aufgebaut wird. Bei Tintenstrahl- Druckern errechnet sich der ppi Wert
normalerweise aus dem dpi Wert,
geteilt durch die Anzahl der Farben, nochmals geteilt durch die Anzahl der pro Farbe eingesetzten Tintentröpfchen.
Zum Beispiel hat ein 4.800 dpi Drucker mit
3 Farben + Schwarz = 1.200 ppi ... zerschmettert er jedes versprühte Tintentröpfen - im Sinne eines feineren Druckbildes - noch einmal in 2 Sub-Tröpfchen, druckte er mit 4600 dpi, löst aber nach wie vor unverändert 1200 ppi auf.
Hohe
dpi Werte sind also nicht zwangsläufig Garant für guten Lenticulardruck.
Grundsätzlich ist der ppi Wert, also die Menge der getrennt darstellbaren
Pixel,
von vorrangiger Bedeutung. Das 3DZ Printmodul zeigt (nachdem Sie den
Printer Setup durchgeführt haben) den ppi Wert Ihres Druckers unter
"Printer Resolution" an.
Der für ein gutes Druckresultat empfehlenswerte ppi Wert errechnet sich aus:
Folien LPI-Wert * Frames.
Bei einer 40 LPI
Folie
und einem 30 Frame
Interlacing sind das 1200 ppi.

Wählen Sie im Printer Setup die bestmögliche Qualität
Ihres Ausgabegeräts.
Drucken Sie immer auf möglichst maßhaltiges Papier
oder auf Kunststoff.
Pitch Shift
Das Printmodul kann Lenticularbilder ohne Neuberechnung des Interlacings an geänderte oder sogar an komplett andere Linsen anpassen. Der neue LPI Wert mit einer Präzision
von
bis zu 4 Stellen hinter dem Komma eingegen werden. Diese Funktion ist bei Nachproduktionen bestehender Motive sehr hilfreich, weil mitunter sogar innerhalb einer Folien-Lieferung der Pitch der Linsen erheblich schwanken kann.

Drucken mit einem anderen Grafikprogramm.
3DZ Lenticularbilder können mit gängigen Bildbearbeitungs-Programmen
geöffnet
und gedruckt werden.
Laden Sie das Lenticular Resultat ins Programm.
Gehen Sie dann in den Druckgrößen Dialog und geben Sie die erforderliche
Breite und Höhe mit allen Nachkommastellen ein. Die einzugebenden Werte entnehmen Sie der zum Resultatbild gehörenden Printerinformation.txt
Datei. Die Auflösung (ppi) stellen Sie auf die Auflösung Ihres Ausgabegerätes ein.

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