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WS - LCD Interlacer

Programm zur Herstellung von Lenticular und Barrier Screen Bildern und Videos für LCD Monitore.



- Machen Sie die notwendigen Einstellungen.
- Laden Sie die Quellbilder ins Programm
- Berechnen Sie das Interlacing.

Legen Sie eine Barrier Screen oder eine geeignete Lenticularlinse auf den Bildschirm.

- Barrier Screens können Sie mit diesem Programm erzeugen.
- Selbst gemachte Lenticularlinsen müssen mit dem Pitch des Monitors übereinstimmen.
- Fertige Lenticularlinsen für 15" und 17" LCD Monitore bekommen Sie bei i-art.

Lenticularlinsen für Monitore haben schräg stehende Linsen. Der Grad der Neigung des Interlacings, und andere Parameter, wie z.B. die notwendige chromatische Korrektur des Bildes, sind im Programm frei einstellbar, so dass praktisch für jede in Frage kommende Monitor-Linsen Kombination eine Lösung zu erzielen sein sollte.

Die folgende Abbildung zeigt das typisch schräg stehende Interlacing.



Das Programm hat Voreinstellungen für:
- 1024 x 768 Pixel, 15" i-art Linse
- 1280 x 1024 Pixel, 17" i-art Linse

Die i-art Lenticularlinse in Vergrößerung. Sie hat ca. 62 LPI und liegt mit der glatten Seite zum Betrachter. Die Linse selbst ist dem Bildschirm zugewandt.



... steht etwa 10 Grad schräg ...



und ist ziemlich genau 2 mm dick.



Das Konfigurationsfenster des Programms
Wenn Sie mit der Maus ins obere Drittel des Bildschirms fahren, öffnet sich das Konfigurationsfenster. Es schließt sich wieder, wenn der Mauszeiger es verlässt.



Wählen Sie zuerst die Pixelauflösung Ihres Bildschirms.
Maximale Größe ist 10000 x 10000 Pixel.



Weitere Einstellungen:

Frames = Anzahl der Quellbilder.
Dieser Wert sollte mindesten "3" besser "4" sein. Maximal- bzw. Optimalwerte ergeben sich aus der jeweiligen speziellen Monitor-Linsen Kombination, sowie aus dem Neigungswinkel des Interlacings.

Offset = Schrägstellung des Interlacings.

RGB Offset
Da die RGB Pixel eines Monitors nebeneinander liegen, werden die Rot-, Grün- und Blau- Kanäle der Quellbilder getrennt interlaced und so gegeneinander verschoben abgebildet, dass der Blick durch die Lenticularlinse ein bestmöglich farbneutrales Bild liefert. Mit RGB Offset stellen Sie diesen Wert ein.



LPI Calculator
Geben Sie die Breite ihres Bildschirms in mm ein.
Sie erhalten einen LPI Wert, der bezogen ist auf: senkrecht stehende Linse, gewählte Anzahl der
Frames und Auflösung des Monitors in Pixel. Dieser Wert ist der korrekte Wert für Barrier Screens nicht aber für LCD Lenticularbilder. Durch die Schrägstellung des Interlacings für Lenticularlinsen ergeben sich in der Praxis von diesem Wert abweichende höhere Werte (die i-art Linse hat z.B. 62 LPI bei einem "realen" 21 LPI Interlacing).



Mit jeder Einstellungsänderung berechnet das Programm ein kleines Vorschaubild. Mit aufgelegter Folie können Sie hier sehr gut einschätzen, ob Ihre Folien / Einstellungs Kombinationen zu einem brauchbaren 3D Bild führen.



Laden Sie mit Klick auf die entsprechenden Schaltflächen die Quellbilder ins Programm. Die Quellbilder entsprechen in ihrer Art den Bildern, die Sie auch für normale Lenticularbilder benötigen.



Wenn Sie ein Video berechnen wollen, dann müssen die Frames in Einzelbildern vorliegen, die aufsteigend nummeriert sind. z.B:

cam1 0000.bmp
cam1 0001.bmp
cam1 0002.bmp
cam1 0003.bmp
...
cam2 0000.bmp
cam2 0001.bmp
cam2 0002.bmp
cam2 0003.bmp
...
cam3 0000.bmp
cam3 0001.bmp
cam3 0002.bmp
cam3 0003.bmp
...

ACHTUNG
zwischen eigentlichem Dateinamen und Nummerierung muss ein Leerzeichen sein.
Die Nummerierung muss 4-stellig sein.

Laden Sie das jeweils erste Bild.

Berechnung
"Run Single" berechnet das Interlacing.
"Run Sequence" ist verfügbar, wenn das Programm eine Bildsequenz für ein Video gefunden hat. Es werden alle Bilder der Sequenz berechnet und gespeichert. Setzen Sie die Einzelbilder anschließend mit einer Videobearbeitung Ihrer Wahl zum 3D Film zusammen.



"Render Barrier Screen" erzeugt eine Streifenmaske, die Sie speichern und auf transparente Folie drucken. Der Druck muss exakt so breit sein, wie auch ihr Bildschirm breit ist.

3DZ V7
2012
Lenticular Software
von Profis für Profis




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