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Frage

... welches Farbprofil verwendet 3DZ Software ...

Antwort

Man muss zwischen den "puren" Daten eines Bildes und dem einem Bild möglicherweise (aber nicht erforderlicherweise) zugewiesenen Profil unterscheiden. Profile werden verwendet um Bild-Daten spezielle Darstellungs-Eigenschaften zu verleihen. Profile sind nicht Bestandteil der eigentlichen Bild-Daten, sie lassen sie nur anders aussehen. Die Anwendung eines Profils zur Darstellung eines Bildes verändert die Bild-Daten nicht. Erst wenn ein Bild mit Hilfe eines Profils konvertiert wird, wird es auch inhaltlich, farblich und strukturell verändert (z.B. RGB in CYMK).

Unser 3DZ Lenticular Interlacer berücksichtigt Profile nicht. Er verrechnet vorliegende Bilder auf purer Datenbasis, also ohne jede Profil-gesteuerte farbliche Manipulation oder Anpassung. Ein möglicherweise vorliegendes Profil wird dabei verworfen. Das Ergebnis ist dementsprechend eine Profil-lose reine Bild-Datenstruktur, der zur Weiterverarbeitung (Darstellung auf einem Monitor, im Druck, etc) wieder ein Profil zugewiesen werden kann (nicht muss).

Wenn Sie direkt mit unserem 3DZ Printmodul (bei dem eine nachträgliche Profil-Zuweisung nicht möglich ist) drucken und mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, ist es unter Umständen sinnvoll, schon die Quellbilder für den Interlacer (vorher) ins gewünschte Darstellungsprofil (z.B. Adobe RGB oder sRGB) zu konvertieren. Machen Sie aber unbedingt Probedrucke der Einzelbilder und beachten Sie, dass die Konvertierung in ein anderes Farb/Darstellungs Modell in aller Regel nicht verlustfrei rückgängig zu machen ist. Der Interlacer erzeugt aus den so vorbereiteten Daten dann ein Interlacing, das ohne weitere Profil-Zuweisung in der gewünschten Art gedruckt werden kann.

Weitere - sozusagen dem Umständen geschuldetete - Profilzuweisungen erfolgen z.B. wahlfrei im RIP oder aus der Kalibrierung des Druckers auf eine bestimmte Papiersorte, aus den Voreinstellungen des Druckertreibers oder in der Offsetdruck-Vorstufe aus einer in aller Regel Druckerei-spezifisch speziell für Lenticular entwickelten Kurve.


Mit unseren Printpartnern, für die wir Lenticular Druckdaten erstellen, arbeiten wir so, dass wir aus deren Vorstufe geprüfte und in Bezug auf die Weiterverarbeitbarkeit abgesicherte Bild-Daten bekommen. Die Absicherung bezieht sich auf die Darstellbarkeit der Farbe und die (speziell im Lenticular-Druck) umsetzbare Tonwertigkeit. Aus diesen "sicheren" Daten machen wir die Interlacings, die dann problemlos wieder zurück in den Workflow der Druckerei gespeist werden können. Wie genau das Ausgangs-Bildmaterial aussieht, ist von Druckerei zu Druckerei auch bei gleichen Motive oft sehr unterschiedlich, selbst bei späterer weitgehender Übereinstimmung im Ergebnis. Die Profile, die zur Erstellung der Ausgangsdaten auf die Bilder angewendet werden, sind von den jeweiligen Produktionsbedingungen im allerweitesten Sinne abhängig.



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