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Workshop
3DZ EXtreme Qualitätsmanagement


Das Qualitätsmanagement der Versionen 6 und 7 funktioniert grundsätzlich gleich.
Es gibt aber Unterschiede in der Handhabung.

Während in V6 noch einige Einstellungen manuell vom Benutzer vorgenommen
werden müssen, ist der Ablauf in V7 optimiert und vollständig automatisiert.

Wählen Sie hier Ihre Version
.

Grundsätzliche Überlegungen zum Qualitätsmanagement

Die (Pixel)Grösse eines Lenticularbildes wird durch drei Faktoren bestimmt.
1. dem verwendeten Linsentyp (LPI)
2. der Anzahl der Quellbilder (z.B. 10 bei 3D oder 2 bei Flip).
3. der Druckgrösse (d.h. der Gesamtanzahl der Linsen auf der Druckfläche)

Die Standardgrösse eines Lenticularbildes in Pixeln ergibt sich aus der Rechnung:
LPI x Quellbilder x Druckgrösse in Zoll. Es liegt bei dieser Rechnung unter jeder
Linse je ein Pixel eines jeden Quellbildes.

Wenn (z.B.) ein 3D Bild (10 Frames) mit 40 LPI für eine Druckgrösse von
20 Zoll (ca 50 cm) gemacht wird, dann wird es, nach oben stehender Rechnung,
8000 Pixel breit* sein (*die Linse verläuft senkrecht bei 3D).

Wenn Sie das Bild so drucken wollen, dass alle Pixelinformationen verlustfrei
dargestellt werden, müssen Sie es mit 8000 Pixeln pro 20 Zoll (= 400 Pixel
pro 1 Zoll) drucken. (das sind bei 4 Farben = 1600 dpi)

Wenn Ihr Drucker in der Lage sein sollte 800 (statt 400) Pixel pro Zoll zu drucken,
dann könnten Sie entweder eine Linse mit doppeltem LPI-Wert nehmen,
die Anzahl der Quellbilder verdoppeln oder von jedem Frame nicht eins,
sondern zwei Pixel unter jede Linse legen
(Vervielfältigungsfaktor) .
In allen Fällen würde das Druckbild schärfer und detailreicher. Die Verviel-
fältigungs-Methode ist der in der Praxis gangbare Weg, weil Anzahl der Frames
und verwendete Folie in aller Regel durch andere Bedingungen festliegen.


Das Quellbildmaterial muss den oben formulierten Bedingungen entsprechen.

Wenn unter jeder Linse des Drucks je ein Pixel eines jeden Quellbildes liegen soll,
dann muss die Auflösung jedes Quellbildes der Anzahl der Linsen entsprechen.
Bei einem 3D Bild mit 40 LPI also 40 Pixel pro Zoll Druckbreite. Das wäre der
minimale Standard.

Wenn (bei entsprechender Druckerkapazität) unter jeder Linse des Drucks zwei
(oder mehr) Pixel eines jeden Quellbildes liegen sollen, dann muss die Auflösung
jedes Quellbildes der Anzahl der Linsen entsprechen (wie oben), multipliziert mit
dem Vervielfältigungsfaktor. Die Qualität wäre spürbar besser.

Die Leistungsfähigkeit des Druckers in Verbindung mit der Grösse der Quellbilder
bestimmt letzlich also die mögliche (bzw sinnvolle) Qualität des Lenticular Interlace-
bildes. Beides muss aufeinander abgestimmt sein. Es macht nämlich keinen Sinn,
ein Lenticularbild mit sehr hoher Auflösung zu berechnen und es dann beim Ausdruck
auf die Fähigkeiten des Druckers runter zu skalieren. Qualitätsgewinne würden durch
Interpolationsverluste wieder aufgehoben. Ebenso unsinnig ist es, ein gering auflösen-
des Lenticularbild mit einem hochauflösenden Drucker zu besserer Qualität drucken
zu wollen.

Es macht andererseits genauso wenig Sinn, von kleinen Quellbildern ausgehend,
ein hochauflösendes Lenticularbild zu berechnen, selbst wenn man es hochauflösend
drucken könnte. Es würden dann nämlich die Quellbilder schon im Interlaceprozess
hoch skaliert werden, was natürlich ebenfalls nicht zu einer faktischen Qualitätsver-
besserung des Resultats führen kann.


Das intelligente Qualitätsmanagement von 3DZ EXtreme V6/7 (alle Versionen)
berücksichtigt die oben dargestellten Zusammenhänge und setzt Folie,
Quellbildgrösse, Drucker, Druckgrösse und alle anderen Variablen in sinnvolle
Beziehung. Alle Programmparameter werden automatisch so eingestellt, dass
Sie immer das unter den gegebenen Umständen bestmögliche Resultat bei
höchstmöglicher Rechengeschwindigkeit erzielen.

Wir garantieren dafür!

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