Grundsätzliche
Überlegungen zum Qualitätsmanagement
Die (Pixel)Grösse eines Lenticularbildes wird durch drei
Faktoren bestimmt.
1. dem verwendeten Linsentyp (LPI)
2. der Anzahl der Quellbilder (z.B. 10 bei 3D oder 2 bei Flip).
3. der Druckgrösse (d.h. der Gesamtanzahl der Linsen auf
der Druckfläche)
Die Standardgrösse eines Lenticularbildes in Pixeln ergibt
sich aus der Rechnung:
LPI x Quellbilder x Druckgrösse in Zoll. Es liegt bei dieser
Rechnung unter jeder
Linse je ein Pixel eines jeden Quellbildes.
Wenn (z.B.) ein 3D Bild (10 Frames) mit 40 LPI für eine Druckgrösse
von
20 Zoll (ca 50 cm) gemacht wird, dann wird es, nach oben stehender
Rechnung,
8000 Pixel breit* sein (*die Linse verläuft senkrecht bei
3D).
Wenn Sie das Bild so drucken wollen, dass alle Pixelinformationen
verlustfrei
dargestellt werden, müssen Sie es mit 8000 Pixeln pro 20
Zoll (= 400 Pixel
pro 1 Zoll) drucken. (das sind bei 4 Farben = 1600 dpi)
Wenn Ihr Drucker in der Lage sein sollte 800 (statt 400) Pixel
pro Zoll zu drucken,
dann könnten Sie entweder eine Linse mit doppeltem LPI-Wert
nehmen,
die Anzahl der Quellbilder verdoppeln oder von jedem Frame nicht
eins,
sondern zwei Pixel unter jede Linse legen (Vervielfältigungsfaktor) .
In allen Fällen würde das Druckbild schärfer und
detailreicher. Die Verviel-
fältigungs-Methode ist der in der Praxis gangbare Weg, weil
Anzahl der Frames
und verwendete Folie in aller Regel durch andere Bedingungen festliegen.
Das Quellbildmaterial muss den oben formulierten Bedingungen
entsprechen.
Wenn unter jeder Linse des Drucks je ein Pixel eines jeden Quellbildes
liegen soll,
dann muss die Auflösung jedes Quellbildes der Anzahl der
Linsen entsprechen.
Bei einem 3D Bild mit 40 LPI also 40 Pixel pro Zoll Druckbreite.
Das wäre der
minimale Standard.
Wenn (bei entsprechender Druckerkapazität) unter jeder
Linse des Drucks zwei
(oder mehr) Pixel eines jeden Quellbildes liegen sollen, dann
muss die Auflösung
jedes Quellbildes der Anzahl der Linsen entsprechen (wie oben),
multipliziert mit
dem Vervielfältigungsfaktor. Die Qualität wäre
spürbar besser.
Die Leistungsfähigkeit des Druckers in Verbindung mit der
Grösse der Quellbilder
bestimmt letzlich also die mögliche (bzw sinnvolle) Qualität
des Lenticular Interlace-
bildes. Beides muss aufeinander abgestimmt sein. Es macht nämlich
keinen Sinn,
ein Lenticularbild mit sehr hoher Auflösung zu berechnen
und es dann beim Ausdruck
auf die Fähigkeiten des Druckers runter zu skalieren. Qualitätsgewinne
würden durch
Interpolationsverluste wieder aufgehoben. Ebenso unsinnig ist
es, ein gering auflösen-
des Lenticularbild mit einem hochauflösenden Drucker zu besserer
Qualität drucken
zu wollen.
Es macht andererseits genauso wenig Sinn, von kleinen Quellbildern
ausgehend,
ein hochauflösendes Lenticularbild zu berechnen, selbst wenn
man es hochauflösend
drucken könnte. Es würden dann nämlich die Quellbilder
schon im Interlaceprozess
hoch skaliert werden, was natürlich ebenfalls nicht zu einer
faktischen Qualitätsver-
besserung des Resultats führen kann.
Das intelligente Qualitätsmanagement von 3DZ EXtreme V6/7
(alle Versionen)
berücksichtigt die oben dargestellten Zusammenhänge
und setzt Folie,
Quellbildgrösse, Drucker, Druckgrösse und alle anderen
Variablen in sinnvolle
Beziehung. Alle Programmparameter werden automatisch so eingestellt,
dass
Sie immer das unter den gegebenen Umständen bestmögliche
Resultat bei
höchstmöglicher Rechengeschwindigkeit erzielen.
Wir garantieren dafür!
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