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Workshop
Printerinformation (Get Printer Info)


Kurzbeschreibung
Das Programm zeigt Ihnen zu welcher Grösse (in Pixel) ein zu druckendes
Lenticular-Resultatbild programmintern umgerechnet wird, um mit der von
Ihnen gewählten Drucker-Einstellung zur gewünschten Grösse gedruckt zu
werden. Ausserdem sehen Sie wie viele Pixel pro Inch Ihr Drucker bei der
gewählten Einstellung darstellen kann.

Diese Kurzbeschreibung muss man erklären :-)
mit einem veranschaulichenden virtuellen Dialog zwischen einer
Bildbearbeitung und einem Druckertreiber.

Zitat aus unserem Forum.

> Hallo Sol,
> ich erklär mal eben, wie drucken funktioniert.

> Eine (beliebige) Software will ein Bild zu einer bestimmten Grösse drucken.
> Folgendes passiert:

> Die Software geht zum Druckertreiber und fragt:
> "Hallo Druckertreiber, wie viele Pixel kann dein Drucker bei der aktuell
> gewählten Qualitätseinstellung pro Zoll darstellen."


> Der Treiber antwortet (z.B.)
> "600 Pixel macht mein Drucker auf ein Inch (ppi), die druckt er aber ganz
> fein mit 2400 dpi, also jedes Pixel mit 4 Tröpfchen "


> Danke, sagt die Grafiksoftware und rechnet:
> "Mein User will das Bild 2 Zoll gross haben, dann muss ich dem Drucker
> also entsprechend viele Pixel anbieten. 600 sagt er, macht er auf ein Zoll.
> Für 2 Zoll braucht er somit das doppelte = 1200 Pixel. Also muss
> ich das Bild jetzt entsprechend skalieren - es ihm schicken - dann passt es."


> Alles Klar?
> Ich hoffe, ich drücke mich in diesem "Dialog" deutlich aus.
> Der Drucker erfährt überhaupt nichts über die Grösse des zu druckenden
> Bildes. Er bekommt schlicht die passende Anzahl Pixel. Die Bilder werden
> also IMMER auf die notwendige Grösse (in Pixeln) skaliert. Das ist nicht
> 3DZ typisch, sondern verbindlich für alle Druckprozesse. Wenn Sie Windows
> oder Ihrer Grafiksoftware das Skalieren überlassen, dann haben Sie keinen
> Einfluss auf die Qualität des Resultats. Es werden Pixel gleichmässig über
> das ganze Bild verteilt verändert. z.B. wenn ein Bild um ein Pixel in der Breite
> vergrössert werden muss, dann wird genau in der Mitte eine Pixelreihe
> verdoppelt (je nach Einstellung mit mehr oder weniger günstiger Interpolation).
> Die Folge ist aber unter allen Umständen, dass das Bild dann nicht mehr unter
> die Linse passt und ein Streifeneffekt auftritt. Einziger Weg daran vorbei ist:
> das Bild genau in der Drucker ppi Grösse anzulegen (was aber z.B. bei 60,14
> LPI nicht geht) oder dafür zu sorgen, dass die Skalierung in möglichst feiner
> Verteilung stattfindet, also mit sehr hohen ppi Werten zu drucken. Das neue
> 3DZ Printmodul zeigt Ihnen, was der Drucker mit Ihrem Bild macht und gibt
> Ihnen die Möglichkeit korrigierend einzugreifen. Machen Sie also Experimente
> immer mit dem Ziel, den ppi Wert zu erhöhen ... und lassen Sie sich nicht von
> hohen dpi Angaben täuschen. Das hat mit der Skalierung, also mit der
> "wirklichen" Druckerauflösung, nichts zu tun.

(Zitat Ende)

Ich hoffe, diese Erklärung konnte erhellen, warum Ihnen dieses kleine
Programm helfen kann, die Qualität Ihrer Lenticulardrucke zu verbessern.
Probieren Sie es einfach und Sie werden sehen, wie es manchen Drucker
der Hochstapelei entlarvt.

Und dann noch einmal ganz seriös:
Es geht darum, dass Sie Ihre Tintenstrahldrucke mit einem möglichst hohen
ppi Wert machen. Ein hoher dpi Wert verfeinern zwar das allgemeine Druckbild,
ist aber für die Qualität des eigentlichen Lentikulareffekts von untergeordneter
Bedeutung.


Tintenstrahl-Drucker sind in ihren Möglichkeiten sehr begrenzt.
Sie können pro Inch (= 2,54 cm) nur eine begrenzte festliegende Menge an Pixeln
darstellen. Einige Druckerhersteller nennen dies die: "Eingangsauflösung",
andere (die meisten) machen dazu gar keine Angaben.

Eingangsauflösung = ppi
Diese Eingangsauflösung ist grundsätzlich etwas anderes als die Ausgabeauflösung,
die in dpi angegeben wird. Die Eingangsauflösung ist immer mindestens 4x kleiner
als die
Ausgabeauflösung (dpi / Farben = ppi)

Im Lenticulardruck ist vor allem dieser ppi-Wert relevant, da er bestimmt,
ob der Drucker in der Lage ist, die notwendige Pixelanzahl sauber getrennt unter
die einzelnen Linsen zu bringen. Wenn er es nicht kann, wird das Bild immer
unbefriedigend sein. Es gibt im Lenticulardruck diesbezüglich keine sinnvollen
Kompromisse.

Die entscheidende Frage ist also: eignet sich mein Drucker überhaupt?

3DZ GetPrinterinfo hilft Ihnen bei der Beantwortung dieser Frage und
ist Entscheidungshilfe für den Kauf eines geeigneten Druckers.

How To
- laden Sie ein Bild in das Programm
Wenn es ein 3DZ Lenticularbild ist, wird die Druckgrösse automatisch erkannt,
wenn es eine beliebige andere Bitmap ist, werden Sie aufgefordert, Druckbreite
und Höhe einzugeben.

- klicken Sie auf "Print Simulation" und wählen Sie im folgenden Drucker-Menu
die Einstellung mit der Sie drucken würden.


Bestätigen Sie die Einstellungen (es wird kein Bild gedruckt).

Das Programm zeigt Ihnen jetzt was mit Ihrem Bild passiert, bevor es zum
Drucker geschickt wird.

Es wird - in Abhängigkeit von der vom Drucker pro Inch darstellbaren Pixelmenge -
in der Grösse verändert. Eine Beeinträchtigung der Qualität ist damit im
Besonderen dann verbunden, wenn das Bild stark hochskaliert wird.

Für den Lenticulardruck ist von Bedeutung, dass der ppi Wert den Erfordernissen
entspricht. Gehen Sie von folgender Regel aus, um gute Qualität zu erzielen.

Der ppi Wert sollte quer zum Linsenverlauf soll so gross sein wie
mindestens: (LPI * Frames) - optimal:
(LPI * Frames) * 2

Bei einer 60 LPI Linse und 10 Frames wären das min. 600 ppi, optimal 1200 ppi
bei einer 40 LPI Linse
und 10 Frames min. 400 ppi, optimal 800 ppi.


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