3DZ Programme erzeugen zu jedem Resultatbild eine Printerinformation.txt
Datei,
die alle für den präzisen Druck notwendigen Angaben enthält.
(Druckgrösse, ppi, etc).
Zudem entsteht immer ein kleines Vorschaubild der mitunter sehr grossen
Resultatdatei,
das von anderen 3DZ Programmen (wie auch dem Printmodul) zur Vorschau-Anzeige
genutzt wird.
Richten Sie sich nach der
Printerinformation.txt Datei,
wenn Sie ein 3DZ Resultatbild mit einem anderen Programm als unserem Printmodul drucken.
Löschen Sie diese Datei
auf keinen Fall, da sie eine wichtige Voraussetzung zur korrekten Weiterverarbeitung
der
Bild-Daten ist.
Das Printmodul liest diese Datei und übernimmt die notwendigen
Einstellungen.
"Open File" öffnet das zu druckende Bild.
Eine Infobox zeigt die Daten des aktuellen Bildes.
Das Programm gibt eine Warnung (X),
wenn ein Bild falsch gedruckt wird.
"Falsch" bedeutet, dass der Druckkopf parallel zur Interlace
Struktur druckt.
Drehen Sie das Bild um 90 Grad, indem Sie "Rotate 90°"
wählen.
Drucken Sie immer rechtwinklig zur Interlace Struktur.
(Warnung)
(nach 90 Grad Drehung)
(so drucken Sie richtig)
Nach dem Printersetup (wählen Sie immer die bestmögliche Qualität),
zeigt der "Quality Level" die Drucker- Eingangsauflösung
relativ zu 1200 ppi.
Mit "Overwrite printer ppi" können Sie den vom Drucker ans Programm
übermittelten ppi Wert verändern. Dies führt zu einer Änderung der Druckgrösse.
Wir haben diese Option hinzugefügt, weil einige sehr spezielle Foto-Drucker
einen unzutreffend runden ppi Wert ans Programm melden, der wahre Druck
aber mit einem davon abweichenden
Wert erfolgt. Sie sollten diese Option
nur nutzen, wenn Sie ganz genau wissen, was Sie tun.
Das Programm zeigt seinen Memory-Status.
Wenn noch kein Drucker gewählt ist, zeigt der Status eine
Fehlermeldung.
Nach dem Printer Setup meldet der Status "Alloc.Memory ok" , wenn Windows
den für den Druck erforderlichen Speicher zur Verfügung stellt.
Grundsätzliches
Input-Auflösung (=
Input dpi) ist die vom Drucker effektiv verarbeitete Anzahl von
Pixeln pro Zoll (ppi). Dieser Wert ist unabhängig vom dpi Wert,
der die Gesamtmenge
der dots (Punkte) pro Inch bezeichnet, aus der die Menge der dort abgebildeten
Bildpixel
aufgebaut ist. Bei Tintenstrahl Druckern errechnet sich der ppi Wert
aus dem dpi Wert,
geteilt durch (die Anzahl der Farben) geteilt durch (die Anzahl der pro Farbe eingesetzten Tintentröpfchen).
Zum Beispiel hat ein 4.800 dpi Drucker mit
3 Farben + Schwarz = 1.200 ppi.
Für
Belichter gilt sinngemäß: ppi =
dpi geteilt durch die Anzahl der
Hohe
dpi Werte sind also nicht zwangsläufig Garant für guten Lenticulardruck.
Grundsätzlich ist der ppi Wert, also die Menge der getrennt darstellbaren
Pixel,
von vorrangiger Bedeutung. Das 3DZ Printmodul zeigt (nachdem Sie den
Printer Setup durchgeführt haben) den ppi Wert Ihres Druckers unter
"Printer Resolution" an.
Der für ein gutes Druckresultat empfehlenswerte ppi Wert errechnet sich aus:
(Folien LPI-Wertes * Frames). Bei einer 40 LPI
Folie
und einem 30 Frames
Interlacing sind das 1200 ppi.
Wählen Sie im Printer Setup die bestmögliche Qualität
Ihres Ausgabegeräts.
Drucken Sie immer auf hochwertiges oberflächenvergütetes Papier
oder Kunststoff.
Pitch Shift
Mit dem Printmodul haben Sie über das hochwertige Drucken Ihrer
Resultate hinaus
die Möglichkeit, Lenticularbilder für andere als die ursprünglich
vorgesehenen Folie
zu drucken oder zu speichern.
Ändern Sie über die Scrollbars den LPI Wert mit einer Präzision
von
bis zu 4 Stellen hinter dem Komma.
Klick auf "Save LPI Changes" aktualisiert die Printerinformation.txt
Datei entsprechend
der eingestellten Werte. "Resample to File" speichert das
Resultatbild für die neue
Auflösung.
Drucken mit einem anderen Grafikprogramm.
3DZ Lenticularbilder können mit gängigen Grafikprogrammen
geöffnet
und gedruckt werden. Im folgenden Beispiel Paintshop Pro. In anderen Programmen, z.B. Photoshop, verfahren Sie sinngemäss.
Laden Sie das Lenticular Resultatbild ins Programm.
Da im Datei Header die für den präzisen Druck erforderlichen
Angaben
nicht in der notwendig hohen Auflösung gespeichert werden können,
hat Paintshop nach Öffnen keinerlei (oder falsche) Informationen
über
die Druckgrösse des Bildes. Paintshop (wie andere Programme auch)
geht
dann von einer 72 DPI Auflösung aus, was bei der gegebenen hohen
Pixelzahl
zur Anzeige entsprechend grosser Druckformate führt.
Sie müssen den zutreffenden dpi (bzw ppi) Wert also von Hand eingeben,
um die gewünschte
Druckgrösse zu erhalten.
Das machen Sie so:
Gehen Sie ins Druckgrössen Menu und geben Sie die erforderliche
Auflösung
mit allen Stellen hinter dem Komma ein. Verändern Sie nicht
die Werte für
die Druckgrösse (Breite und Höhe in cm/Inch) selbst. Diese
Werte stellen
sich automatisch als Resultat aus vorliegender Pixelzahl und der von
Ihnen
eingegebenene Auflösung (Pixel / Inch oder Pixel / cm) richtig
ein.
Die einzugebenden Werte für die Auflösung entnehmen Sie entweder
dieser Infoscreen in 3DZ EXtreme ...
... oder der zum Resultatbild gehörenden Printerinformation.txt
Datei.
Wenn Ihr Programm
das Resultatbild nach "OK-Klick" neu berechnet (skaliert),
dann machen Sie die Veränderung wieder rückgängig. Stellen
Sie alle Optionen
zur Neuberechnung ab und wiederholen Sie den Schritt.
Um ein hochwertiges Lenticularbild zu drucken, ist es unbedingt notwendig,
den Bezug von "Pixelinformation zu Linse" nicht zu (zer)stören.
Jede Form von Skalierung birgt aber diese Gefahr.
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