Digi-Art - Lenticularportal
Wir sind die Entwickler von 3DZ. Lenticularsoftware für Windows-PC
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Workshop
3DZ Layout

Grundsätzlich
Wenn Sie einen Lenticular-Druckbogen mit mehreren Nutzen aufbauen,
ist
es sehr wichtig, dass alle Bilder genau
am Anfang
einer Linse
beginnen.
So ist es richtig.
Beide Bilder beginnen am Anfang einer Linse.

So ist es falsch.
Das zweite Bild beginnt nicht am Anfang der Linse.

Die grobe Anordnung der Nutzen auf dem Bogen, normalerweise im Abstand
von
einigen Millimetern, muss also unter Berücksichtigung
der Linseneigenschaften
feinabgestimmt werden.
Was passiert, wenn Sie es falsch machen
Bei 3D Bildern, die
nicht genau
an den Anfang einer Linse gedruckt sind,
wird der optimale
Betrachtungswinkel, in Abhängigkeit von der Fehl-
platzierung des Bildes zur
Linse, mehr oder
weniger
seitlich verschoben
sein. Im schlimmsten Fall so weit,
dass der Phasenumsprung
genau in
der
Mitte des Bildes liegt und ein guter
Raumeindruck nur bei nach rechts
oder
links gekipptem Bild entsteht.
Bei Wechselbildern oder Animationen will man bei nicht gekipptem Bild
normalerweise eine ganz bestimmte Phase vordergründig sehen. Erst bei
Kippen des
Bildes aus der geraden Position heraus, soll sich aus diesem
Startbild
der
andere Aspekt oder der Ablauf
der Animation entwickeln.
Alle Bilder,
die
genau am Linsenanfang beginnen,
verhalten sich auch so.
Bilder, die an anderer
Stelle einer Linse beginnen,
zeigen bei rechtwinkliger
Aufsicht nicht die erste Phase, sondern eine - von der Deplatzierung des
Drucks relativ zum Linsenanfang abhängige - andere Phase.
Was zu tun ist
Die Platzierung eines Bildes auf dem Druckbogen ist vom physikalischen
Pitch Ihrer Lenticularlinse abhängig. Der physikalische Pitch unterscheidet
sich vom
optischen Pitch - der Wert für den Sie das Interlacing berechnen
-
um ein paar
1/100 LPI. Der physikalische Pitch beschreibt den tatsächlichen
"nachmessbaren"
Abstand der Linsen einer Lenticularfolie und damit die
Lage des ersten Pixel eines jeden Nutzens auf dem Bogen. Der Abstand
der Nutzen
muss pixelgenau dem physikalischen Pitch angepasst werden.
Der Layouter
Unser Layouter berücksichtigt beim Aufbau des Bogens den physikalischen
Pich und
platziert alle Nutzen perfekt an der richtigen Stelle. Unter
optimalen
Bedingungen (exakt ermittelter physikalischer Pitch und präziser
Lauf der Folie
durch die Maschine)
können Sie die Quote Ihrer Fehldrucke
auf Null reduzieren.
How To
Machen Sie im 3DZ Hauptmodul alle erforderlichen Projekteinstellungen
für die Grösse und die Eigenschaften des Druckbogens. Anzahl der Frames,
LPI, ppi, etc des Bogens müssen mit den Werten der
zu kombinierenden
Einzelbilder übereinstimmen.
Wenn Windows den für die Erstellung des Layouts erforderlichen Speicher
nicht zur Verfügung stellen kann, färbt sich der Layout-Button hellrot.
Das Programm bietet an, das Layout in reduzierter Grösse anzulegen.

Klicken Sie "Layout".
So sieht das Modul aus.
Das Layout-Modul verarbeitet 24 Bit RGB Bilder.
Laden Sie die zum Druckbogen zu kombinierenden Lenticularbilder in den
Editor
und platzieren Sie die Nutzen mit der Maus oder mit den Positionstasten.
Die Schrittweite ist einstellbar, so dass die Bilder leicht mit abschliessenden Kanten
für einen einfachen späteren Zuschnitt angeordnet werden können.

Wenn Sie die Checkbox "Align to Grid" deaktivieren, können Sie den angewählten Nutzen
in der eingegebenen Schrittweite (Space in mm) horizontal repetieren.

Wenn Sie Bilder laden, die mit Werten hergestellt wurden, die von den aktuellen
Einstellungen im 3DZ Hauptmodul
abweichen (z.B. andere Frame-Anzahl oder das
Bild wurde für einen
anderer
LPI Wert berechnet), dann erhalten Sie eine Warnung
und das Programm bietet an,
das Bild
automatisch den aktuellen Einstellungen
anzupassen. Diese Anpassung ist in aller
Regel
mit einer Qualitätsverschlechterung
verbunden. Sie können also Bilder aller möglicher
Art laden - Sie sollten es
aber nicht.
Die beste Qualität erhalten Sie, wenn alle
Einzelbilder mit den
gleichen
Einstellungen
erzeugt wurden, wie Sie aktuell für den
gesamten
Druckbogen
voreingestellt haben.
Es können bis zu 100 Bilder auf dem Bogen plaziert werden.

Im Feld "Page Setup" geben Sie den
physikalischen Pitch Ihrer
Linse ein.
Da sich der optische und der physikalische Pitch unterscheiden, erhalten Sie auch
eine von der Framezahl abweichende
Anzahl von Pixeln unter jeder Linse.
Die Weite einer Linse wird in mm und Pixel angezeigt.
Mit dieser Hilfe können Sie den Bogen auch in anderen Layout Programmen
linsengenau aufbauen.
Die Position des ersten Pixels eines Nutzens auf dem
Bogen
muss immer (möglichst genau) einem Vielfachen der angezeigten Werte
entsprechen.

Mit Klick auf "Render"
wird der Druckbogen erzeugt.
Wenn Sie Druckbögen mit anderen Programmen (z.B. Photoshop) aufbauen
möchten,
dann benutzen Sie den "Integer Calculator" zur Bestimmung der
linsengenauen
Position
der einzelnen
Nutzen. Geben Sie zuerst den genauen
Wert
für den
Physikalischen Pitch
der
Folie
ein
und dann, in der Spalte
"Target mm",
die
gewünschte mm-Position des
Nutzens
auf
dem Bogen.
In der Zeile "Pixel"
wird die dem mm Wert entsprechende
Startposition des
Nutzens
in Pixel angezeigt. Positionieren
Sie
das Bild entsprechend.
Das
Programm geht davon aus,
dass die Linse
senkrecht
verläuft.
Der Pixelwert
bezeichnet also die horizontale
Position.
Die vertikale
Pixelposition ist - da sie
auf die Lage des Nutzens relativ
zur Linse
keinen
Einfluss
hat - beliebig zu wählen.
Oberhalb des Calculators wird die mit der Position angesteuerte Linsennummer
und die exakte Position
des Nutzens in Pixel und mm angezeigt. Die mm Angabe
weicht von Ihrer Eingabe
um Bruchteile von +/- 0,5 mm ab, weil es eher unwahr-
scheinlich ist, dass ein voller mm-Wert und ein voller Linsen-Wert
zusammentreffen.
Das Programm positioniert aber immer genau auf den Anfang einer Linse.
Dadurch wird die volle mm Eingabe "gebrochen".

Bei aktivierter Option "Act", zeigt der grafische Editor die manuell eingegebene
Position des Nutzens auf dem Bogen. Ohne "Act" arbeiten Sie abstrakt,
nur mit den Zahlenwerten.
So ermitteln Sie den physikalischen Pitch
Es gibt zwei Methoden, den physikalischen Pitch zu ermitteln.
1.
Die erste ist recht einfach, führt aber nur zu einer guten Annäherung.
Beurteilen Sie hierfür Ihren ganz normalen Pitchtest aus sehr grosser Entfernung
(mehr als 5 Meter). Je grösser die Entfernung ist, umso zutreffender wird das
Resultat sein, weil Sie mit zunehmender Entfernung immer rechtwinkliger
auf die Linsen schauen. Nochmal zur Sicherheit :-) der optische Pitch muss aus
der Entfernung ermittelt werden, aus der ein einzelnes Motiv Ihres Aufbaus
primär
betrachtet wird. Bei Postkarten z.B. wäre das etwas kürzer als Armlänge.
Der physikalische Pitch dagegen wird aus möglichst grosser Entfernung
bestimmt.
Hier ein Pitchtest, fotografiert aus normaler Betrachtungsentfernung
(ca 40 cm
für eine Postkarte). Er zeigt den optischen Pitch auf Höhe des
bruchlos
durchgehend gefärbten Streifens in der Mitte.
Bei grösserer
Betrachtungsentfernung (ein paar Meter)
würde er weiter unten bei den
höheren LPI Werten
verlaufen und den physikalischen Pitch anzeigen.

2. Methode / die präzise Methode.
Drucken Sie einen Pitchtest mit einem Muster von z.B. 3 Pixel weiss, 1 Pixel
schwarz
und wieder 3 Pixel weiss. Sie haben dann unter jeder Linse eine sehr
feine
schwarze Linie,
optimalerweise genau in Linsenmitte.
Untersuchen Sie mit einer Lupe die Lage dieser Linie - in den unterschiedlichen
Teststreifen
- relativ zu allen Linsen der Folie. Im Bereich des optischen Pitch
werden
Sie sehen, dass
die Linie ihre Lage relativ
zur Linsenmitte ändert.
Der optische
Pitch entspricht also nicht
dem physikalischen. Suchen Sie den
Pitchtest-Streifen
(den LPI-Wert), bei dem alle
gedruckte Linien an gleicher
Stelle unter den Linsen
liegen. Dieser Wert liegt etwa 4/100
LPI über dem
optischen Pitch.
Eine Grafik zur Veranschaulichung:
Unter einer Lupe betrachtet, verlaufen die Linien im Bereich des physikalischen
Pitch Wertes bei allen Linsen an gleicher Stelle (Mitte), während
die Linien im
Bereich des visuell festgestellten optischen Pitch Wertes unter der Linse
"wandern".
Physikalischer Pitch Optischer Pitch
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