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Aktuelle 3DZ Lenticular Informationen

News - 07.07.2011



Big 3D

In Zusammenarbeit mit dem internationalen Top Fotografen Martin Häusler haben wir für die Fashion Week, Juli 2011, in Berlin fünf 3D Bilder im Format 105 cm x 220 cm hergestellt.

Die Bilder wurden mit dem Prototypen einer von Martin Häusler entwickelten 3D Lichtfeldkamera aufgenommen und von ihm mittels 3D Software in der Postproduktion retuschiert. Output: 39 Frames. Das Interlacing machten wir mit unserer 3DZ Lenticular Software.

Da Direktdruck auf die Rückseite der Linsen mit einem Plattendrucker wegen der bekannt schlechten Qualität von Anfang an ausschied, druckten wir mit dem 3DZ Printmodul auf einem HP Tintenstrahldrucker in 600 dpi auf verzugsfreie Polyesterfolie. Das Druckbild wurde kalt (und trocken) mit einer 19° 15 LPI Linsenrasterplatten von Microlens verklebt. Kleber: ph-neutral, glasklar, ultradünn, wie er auch zur Verklebung von Fotos hinter Acryl verwendet wird.


Laborbericht
Quadratmeter Lenticularbilder herzustellen ist bei uns eigentlich Routine und darum dachte ich, dass es auch bei 2 Metern Höhe nicht wirklich schwierig werden könnte.

Das war ein Irrtum!

Einige unserer bewährten Techniken funktionierten bei über zwei Metern Höhe einfach nicht mehr. Wir erhielten extrem "verspannte" Bilder. Unser Justiermarken zeigten, dass die Bilder bei der Laminierung bis zu 50% einer Linsenbreite aus der Spur gerieten. Das war inakzeptabel und wir mussten neue Wege gehen. Das war nicht einfach und hat uns mehr als eine Woche in Atem gehalten. Mehrfach schien das Projekte endgültig zu scheitern, doch letztlich haben wir es geschafft, eins der anspruchvollsten Lenticularprojekte überhaupt in perfekter Qualität zu realisieren.

Sehen Sie folgend einige Bilder, die "irgendwie" nebenbei entstanden.


Making of Big 3D

Das Foto Shooting.
Martin Häusler hinter seiner "futuristischen" 3D Kamera.




Drucken




Der Justier-Tisch war nie für 2,2 Meter hohe Bilder gedacht.




Im Hintergrund der Laminator.
Da wo andere Computer und Steuerelektonik einsetzen,
arbeiten wir noch von Hand mit viel Erfahrung und Gefühl.




Ein Bild auf der Justage-Ablage. Blick von unten.
Später haben wir das Provisorium aus Holz durch eine Metall-Konstruktion ersetzt.




Von oben gesehen: Das Einrichten eines Bildes im Spiegel.
links: Fuß ... rechts: Kopf der Platte.




Stimmungsbilder.
Wie schon gesagt, es war nicht einfach ... und fühlte sich zeitweise etwa so an,
wie es auf diesen beiden Bilder aussieht ... chaotisch!




Ein Ergebnis dann aber: "Göttlich!"



Ein weiteres Bild nach Fertigstellung.
Der Zylinder fliegt durch die Luft.




Größenvergleich.
Die Personen sind 1:1 abgebildet.




Verpacken ...




... in einer stabilen Kiste auf Palette




Ankunft in Berlin




Dienstag Vormittag ... Montage




18:00 Uhr ... kurz vor der Eröffnung




Dann ... voll im Licht




Der Fotograf - Martin Häusler - vor seinen Bildern


3DZ V7
2012
Lenticular Software
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