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3DZ Integral - Handbuch und Workshop

Mit dieser Software können Sie 3D Integralbilder machen.
Für Offset- und Digitaldruck.

Index

Funktionen des Programms

Integral Linsen
Elemental Images
Szenen Setup für 3D Programme
Integralbild
Druck
Download


Funktionen des Programms



Oben links wählen Sie den Linsentyp, für den Sie das Integralbild berechnen wollen. Das Programm kann Integralbilder für praktisch alle verfügbaren Linsentypen erzeugen.

Darunter geben Sie den LPI Wert, also die Anzahl der Linsen pro Inch, in x- und y- Richtung ein. Sie können die Werte für gängige Linsen aus der Combobox rechts der Eigabefelder wählen.

Unter der LPI Eingabefelder geben Sie die gewünschte Druckgröße in x- und y- Richtung ein. Rechts der Druckhöheneingabe sehen Sie eine weiße Zahl. Diese Zahl steht im Fall einer 2Dzu3D Konvertierung zur Verfügung und ist die zu Ihrer eingegebenen Breite proportional richtige Höhe (Seitenverhältnis des Quellbildes). Klicken Sie auf diese Zahl, um sie in das Höheneingabefeld zu übernehmen.

Die Checkbox "Pseudoscopic ..." sorgt - wenn aktiviert - dafür, dass Ihre Integralbilder seitenrichtig und räumlich korrekt dargestellt werden. Wenn diese Checkbox nicht aktiviert ist, erhalten Sie räumlich "umgekrempelte" (= pseudoskopische) Bilder. Dies ist eine typische Eigenart von unbearbeiteten Integralbildern. Da die Möglichkeit besteht, die vom Programm erzeugten Integral-Daten in weiteren optischen Berechnungen nachzuarbeiten, haben wir die Pseudo-Korrektur optional gestaltet. Lesen Sie auf dieser Seite weiteres dazu.


Projekt Infos

Auf der rechten Seite des Programmfensters sehen Sie Infos zum Projekt. Diese Angeben ergeben sich aus den von Ihnen gemachten Einstellungen und diesen nur zu Ihrer zur Information.
Die erforderliche Größe eines Elemental Images in x- und y- Richtung (Cell width / height)
Die Resultatgröße in Pixel.
Die Auflösung des Resultats in DPI.
Die Anzahl der Elemental Images (= der Anzahl der Linsen) in x- und y- Richtung.


Das Datei-Management

Unter der "Pseudoscopic ..." Option ist das Datei-Management, mit dem Sie - je nach Projekt - unterschiedlich umgehen.



1. Wenn Sie ein Integralbild aus einem Feld gerenderter Elemental Images (EI) machen möchten,
dann wählen Sie Laufwerk und Verzeichnis, in dem sich die zu verarbeitenden Dateien befinden. Klicken Sie nicht auf eine der Dateien, damit das Programm nicht annnimmt, Sie wollten das gewählte Einzelbild in 3D konvertieren. (Sollten Sie das aus Versehen doch getan haben, dann deaktivieren Sie die mit Ihrem Klick aktivierte "Use ..." Checkbox, um das Programm zurück in den EI Mode zu schalten.)



Das Programm zeigt an, wie viele EI benötigt werden. Die Anzeige ist grün hinterlegt, wenn die Anzahl der im gewählten Verzeichnis vorgefundenen Bilder zum Setup passt. Stimmt die Anzahl der gefundenen Bilder nicht, ist die Anzeige rot hinterlegt. Ihr Set an Bildern passt dann nicht zum Linsenfeld.



Unterstützt werden Bilder im BMP und JPG Format.


2. Wenn Sie ein Integralbild aus einer in 3D zu konvertierenden 2D Vorlage machen wollen,
dann wählen Sie Laufwerk und Verzeichnis, in dem sich Ihr Quellbild und die 2Dzu3D Tiefenkarte befinden. Fahren Sie mit der Maus auf die Liste der Dateien. Die Liste entfaltet sich nach unten, so dass Sie das gewünschte 2D Bild anklicken können. Es wird im Vorschaufenster angezeigt und die Checkbox "Use: ..." wird aktiviert, zum Zeichen dafür, dass das Programm dieses eine Bild in einer 2Dzu3D Konvertierung und nicht alle Bilder im Verzeichnis als EI Set verwenden wird. Wenn Sie das Programm wieder in den EI Status schalten wollen, dann wählen Sie "Use ..." ab.



Im nächsten Schritt klicken Sie auf die Schaltfläche "Get", um eine 2Dzu3D Konvertierungsmaske (eine Tiefenkarte) zu laden. Die Tiefenkarte wird angezeigt. Das rote "x" entfernt die Tiefenkarte aus dem Programm.



Stellen Sie mit "Depth" die gewünschte Gesamt-Tiefe des Bildes ein. Da unterschiedliche Linsen unterschiedliche Tiefen-Werte benötigen (bzw vertragen), müssen Sie an dieser Stelle experimentieren. Wenn Sie die verwendete Folie aus den Programm-internen Datensatz gewählt haben, dann ist "Depth" automatisch auf einen nach unserer Erfahrung guten Wert eingestellt.

Wenn Sie keine Tiefenkarte verwenden, dann wird Ihr 2D Bild als in sich flache Ebene, im Raum vor oder hinter dem Linsenfeld erscheinen. Wählen Sie das schwarze Feld, um eine Ebenen in der Tiefe des Bildes oder das weiße Feld, um eine Ebene im Vordergrund zu erhalten.

Die Option "Limit" führt dazu, wenn aktiviert, dass keine Elemente nach vorne aus dem Integralbild heraustreten..


Render Integral

Der "Render" Button startet die Berechnung des Integralbildes.
Währen der Berechnung informiert Sie eine Status-Anzeige

Nach Ende der Berechnung wird das Bild ins integrierte Print-Modul geladen.
Wählen Sie einen Drucker (Printer Setup) und stellen Sie ihn auf bestmögliche Qualität ein. Reduzieren Sie die Farbmenge, damit das Bild maximal scharf kommt. Drucken Sie auf ein hochauflösendes stabiles Medium. Legen Sie die Integral-Linse mit der glatten Seite nach unten auf den Druck. Bei dünnen Folien legen Sie für bestmöglichen Anpressdruck eine Glasscheibe darauf.




Projekt Management
Das Programm hat ein Projekt Management, mit dem Sie Stapel von ToDo-Jobs für komplexere Integral-Bilder auf mehreren Ebenen anlegen können. (Sie lesen richtig! Man kann Integral-Bilder auf Ebenen machen. Wir zerlegen unsere Bilder - sofern sie nicht so vorliegen - in Schichten von hintereinander liegenden Ebenen, die wir, ähnlich wie bei der 2Dzu3D Konvertierung für Lenticular, räumlich wieder zusammenfügen. Nur so sind vielschichtig strukturierte 2D Bild-Vorlagen in 3D Integral umsetzbar.)



"Add Layer" fügt dem Projekt eine Ebenen Komponente hinzu.
"Remove selected" löscht die angewählte Ebenen Komponente.
"Clear all" leer die Liste der Ebenen Komponenten.
"Render" startet die Berechnung.
"Open Project" öffnet ein zuvor gespeichertes Projekt.
"Save Project" speichert das Projekt zur späteren Verwendung.
"Up / Down" schiebt die gewählte Ebenen Komponente rauf oder runter.

Sie laden die Projektliste, indem Sie links im Verzeichnis der Dateien, die gewünschte Datei doppelklicken. Klicken Sie zuerst das Bild und dann die dazu gehörende Tiefenkarte.

Speichern Sie Ihr Projekt (txt Format) und öffnen es in einer Textverarbeitung. In der ersten Zeile steht die für das gesamte Projekt gültige gewünschte Tiefe, dann folgen die Liste der Komponenten der Ebenen in der jeweils (zwingend notwendigen!) Reihenfolge "Bild / bzw Maske" gefolgt von "Tiefenkarte". Sie können das Projekt hier ändern, ergänzen, wieder speichern und ins Programm einlesen.

Beispiel:

15
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Hintergrund.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Hintergrund.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Wand links.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Wand links.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Maske Wand links.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Wand links.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Boden.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Boden.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Maske Boden.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Boden.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Magd.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Magd.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Maske Magd.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Magd.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Magd Arm.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Magd Arm.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Maske Magd Arm.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Magd Arm.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Tisch vorn.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Tisch vorn.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Maske Tisch vorn.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Tisch vorn.bmp

Das Programm berechnet aus dieser Liste eine Serie von 2Dzu3D konvertierten Integralbilder, die durchnummeriert gespeichert werden. Verarbeitet werden immer zwei aufeinander folgende Einträge. Der erste Eintrag enthält das Bild / bzw die Maske, der zweite Eintrag enthält die Tiefenkarte. Diese Reihenfolge muss eingehalten werden.

Ebene 1
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Hintergrund.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Hintergrund.bmp

Ebene 2
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Bild Wand links.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Wand links.bmp

Ebene 3
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\Maske Wand links.bmp
i:\DATENBANK LENTICULAR\0008 Meisterwerke\Milchausgiessende Magd\2D3D Wand links.bmp

Ebene 4
...

So sehen die gerenderten Integral-Ebenen aus.
Die 1. Ebene hat keine Maske, da sie keinen Durchblick auf dahinter liegende Bild-Teile zulässt. Alle Folge-Ebenen haben eine Integral-Freistellmaske, mit der sie raumlich mit den dahinter liegenden Ebene verbunden werden.



Laden Sie die schrittweise durchnummerierten Bilder in das Ebenenmodul.
Part1 = Background ... Part2 = Image #1 ... Part3 = Mask #1 ... Part4 = Image #2, ...



Klick auf "Create Output" erzeugt die Druckdatei und lädt sie ins Printmodul.
Drucken Sie wie oben beschrieben.

Das Resultatbild ist eine TIF Datei. Neben dieser Datei wird eine "Mini-Version" und eine "Printerinformations...txt" Datei gespeichert. In der Printerinfo Datei stehen alle für den Druck wichtigen Daten. Wenn Sie das Bild nicht mit dem Programm-internen Printmodul drucken, sondern es in anderer Arbeitsumgebung verarbeiten wollen (z.B. für den Offsetdruck), dann richten Sie sich bitte nach den Angaben in der Printerinfo. Öffnen Sie das Bild in z.B. Photoshop. Gehen Sie in den Druckgrößendialog und geben Sie dort dem Bild die in der Printerinfo stehenden Werte für Druck-Höhe und Druck-Breite. Übernehmen Sie bitte so viele Nachkommastellen wie möglich. Als Auflösung stellen Sie Ihre Arbeitsauflösung ein. Klick auf ok startet eine "Neuberechnung" des Bildes. Es wird skaliert und so an Ihre technischen Bedingungen angepasst. Anschließend können Sie das Bild wie jedes andere Bild drucken. Eventuell ist eine leichte Nachschärfung der skalierten Datei von Vorteil.

Printerinfo / Auszug der für den Druck entscheidenen Zeilen.
...
[Hi resolution - Print width, cm]
10,0072180451128
[Hi resolution - Print height, cm]
11,2090184723425
...



Export ... für 3D Integral Renderings



Wenn Sie Integralbilder in einem 3D Programm rendern wollen, dann unterstützt Sie das Programm mit dem Export von Setup-Daten für die Erstellung der Szene und der animierten Kamera. Die Export Daten sind ASCII, also "Klartext" und sollten es Ihnen ermöglichen, entsprechende Import Filter oder Skripte zu schreiben. Wenn Sie das VRLM Format direkt einlesen können, dann ist es leicht. Es enthält neben der animierten Kamera auch nützliche Hilfsobjekte. Lesen Sie hier mehr.


Hinweis
Das 3DZ Integral Programm verarbeitet gefundene Bilder in alphabetischer Reihenfolge.
Da manche Programme bei der Erstellung von Sequenzen die Resultat-Dateinamen nur 4-stellig anlegen (z.B. 0001, 0002, 0003, ..., 0999, 1000, 1001, ..., 9999 und bei der Überschreitung der 9999 Bilder Grenze plötzlich auf 5 Stellen erweitern, kann es passieren, dass die Bilder alphabetisch betrachtet in falsche Reihenfolge kommen. Das Programm versucht solche Probleme zu erkennen und zu korrigieren. Es ist sinnvoll, wenn Sie Renderings den initialen Namen "00" geben. Dadurch sind die Namen der folgend aufsteigend bezifferten Renderings insgesamt numerisch interpretierbar und können so vom Programm bestmöglich erfasst werden.



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