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Zusammengefasste Beiträge aus Diskussionen - Tools - Hilfen - Tips - Trends
Interpolation 1 Interpolation 2 Interpolation 3 Raster Addressable Memory Integral Fotografie Diskussion - Skalierung
Irgendwann wird jedes Lenticular-Resultatbild skaliert.
Wenn nicht bereits im Interlacer (manche Programme machen es)
dann spätestens
bei der Anpassung an die Auflösung des Druckers oder Belichters.
Folgende Bildbeispiele
zeigen, was dabei passiert.
- Bild1 ist ein Interlacing-Resultat, wie es aus 3DZ EXtreme heraus gespeichert wird.
3 Frames - R,G,B - sind interlaced. Keine Skalierung.

- Bild2* ist eine Skalierung des Resultats um ein(!) einziges Pixel nach oben
Eine Situation die dann entsteht, wenn das Resultat mit einer Auflösung
berechnet wurde,
die sehr nahe an der Auflösung
des Ausgabegerätes liegt. Da die Gesamtgrössenänderung des
Bildes um ein Pixel in keiner Weise mit der Periode des Interlacings korrespondiert :-), werden die
Bildinformationen
(also die Farben) im "Subpixel"-Bereich skaliert. "Subpixel" heisst, dass Farben
oder
Farbanteile
- somit also die Bildinformationen der einzelnen Frames -
um Bruchteile von Pixeln
"verschoben" werden.
Dafür werden sie - da es physikalisch anders nicht geht - einfach miteinander
vermischt.
Die Güte des Interlacings wie auch die Gesamt-Farbqualität wird dabei ziemlich "zerschossen".
Absolut kritisch bei Wechselbildern mit sehr unterschiedlichen Inhalten. Weniger bei 3D.
Glauben Sie bitte nicht, dass es ein Fehler Ihres Monitors ist. Die Farbe des Interlacings
- und damit die Trennung der Frames -
verfällt von
links nach rechts wirklich so stark, wie Sie es hier sehen.
In gewisser Weise werden Farben aller Pixel aller Linsen in homöopathischer Dosierung bis an die letzte
Linse des Interlacings
durchgereicht.

- Bild3 ist eine Skalierung um 185% nach oben.
Eine Situation die dann entsteht, wenn das Resultat zu einer Auflösung
berechnet wurde,
die deutlich unterhalb der Auflösung
des Ausgabegerätes liegt. Auch hier gibt es keinen eindeutigen
Bezug
zwischen Interlacing Periode und Skalierungsfaktor, es stehen aber genug zusätzliche Pixel
zur
Verfügung, um die Trennung der einzelnen Frames = Farben einigermaßen aufrecht zu erhalten.

Möglicherweise gab es auch bei Ihnen bislang die ( falsche) Vorstellung, dass es am
günstigsten wäre,
wenn man Interlace-Dateigrössen erzeugt, die möglichst nahe an der Auflösung des
Ausgabegerätes liegen.
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